Auch Elbmarsch soll von Ausweitung des HVV-Angebotes profitieren
Kreistags-Gruppe Grüne/Linke fordert Einsatz von mehr Bussen in Region

"ÖPNV-Verbesserungen müssen weiter in die Peripherie reichen!": Grünen-Kreistagsabgeordneter Malte Jörn Krafft aus der Elbmarsch
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  • Foto: Krafft
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Elbmarsch. Mehr Busse für die unmittelbar an die S-Bahn-Verbindungen des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) angeschlossenen Bereiche des Landkreises Harburg fordert die Gruppe Grüne/Linke im Kreistag. Konkret betroffen sind die Linie 4039 zwischen Neu Wulmstorf und Hollenstedt mit Anschluss an die Linie S3 und die Linie 4400 in die Samtgemeinde Elbmarsch mit Anschluss an die Linie S21. Hintergrund ist die Ausweitung des HVV-Angebots auf diesen Linien im Rahmen der sogenannten Angebotsoffensive II, die eine erhebliche Verbesserung des S-Bahn-Angebots zum Ziel hat. So soll am Wochenende beispielsweise der Zehn-Minuten-Takt ausgedehnt und längere Züge mit mehr Kapazität eingesetzt werden. "Der HVV verbessert sein Angebot und gibt uns die Möglichkeit, den ÖPNV in den Randgebieten zu Hamburg erheblich zu verbessern“, freut sich Ruth Alpers, Kreis-Fraktionsvorsitzende der Grünen.
Diese Chance wollen die Kreistagsabgeordneten der Grünen und Linken nun nutzen, um das ÖPNV-Angebot auf der Straße zu stärken. "Die Verbesserungen dürfen nicht an den Bahnhöfen aufhören, sondern müssen weiter in die Peripherie reichen", appelliert der grüne Kreistagsabgeordnete Malte Jörn Krafft aus der Elbmarsch. "Die meisten Nutzer verbinden die Verbindungen auf der Straße mit der Schiene. Hier muss der Landkreis Harburg nun auch sein Angebot nachbessern, um das ÖPNV-Angebot weiter zu optimieren." Unterstützung erhält Kraft aus der Elbmarsch. Dort wurde das Angebot nach Hamburg in den vergangenen Jahren konsequent verbessert. "Die neuen Verbindungen am Wochenende zum Bahnhof Hamburg-Bergedorf sind ein voller Erfolg“, stellt Dörte Land, Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Samtgemeinde Elbmarsch, fest. Hier gelte es, weiter am Wochenendangebot zu arbeiten, um noch mehr Menschen zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen. "Die Bürger wollen oder müssen mobil sein. Durch einen guten Mix verschiedener Angebote - sei es das Rad, der Bus oder die Bahn - muss dies in einer ländlich geprägten Region in der Metropolregion Hamburg auch ohne Auto möglich sein“, zeigt sich Krafft motiviert für weitere Verbesserungen.

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