Straßenbau in Essel im Zeitplan

Polier Uwe Gerdes (v. re.) mit seinen Mitarbeitern Detlev Stelljes, Torsten Bockelmann und Markus Heidjan
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Ein Drittel der Arbeiten sind abgeschlossen

sb. Stade. Die Straßenarbeiten im Geestdorf Essel schreiten gut voran. "Rund ein Drittel der Bauarbeiten an der L123 sind abgeschlossen", sagt Hans-Jürgen Haase von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Stade. Ende Oktober soll auf der Fahrbahn die Deckschicht aufgetragen werden. Dann kann der Busverkehr im Ort bereits wieder rollen.

"Wir liegen gut im Zeitplan", sagt auch Uwe Gerdes, Polier bei der für die Arbeiten beauftragten Firma Kriete aus Seedorf (Landkreis Rotenburg/Wümme). Gemeinsam mit rund einem Dutzend Kollegen schuftet er seit Anfang Juni auf der insgesamt 1,2 Kilometer langen Baustelle. "Wenn das Wetter mitspielt, können wir das gesteckte Ziel erreichen und alle Arbeiten bis Weihnachten abschließen." Auf dem Plan stehen neben der Verlegung eines neuen Regenwasserkanals die Erneuerung von Geh- und Radweg sowie der Fahrbahn.

Allerdings erleben die Bauarbeiter immer wieder Überraschungen, die ihren Zeitplan gefährden können. Unter anderem wurde kürzlich im Rahmen der Kanalarbeiten festgestellt, dass einst die Telefonleitungen nicht tief genug verlegt wurden. "Die Kabel müssen jetzt von Hand freigelegt werden, denn mit unseren Baumaschinen würden wir sie zerreißen", sagt Uwe Gerdes. Zudem ist der neue Rad- und Fußweg rund zehn bis 20 Zentimeter höher als der alte. Infolge dessen müssen teilweise neue Auffahrten mit Gefälle zu den Grundstücken geschaffen werden.

Damit Autofahrer nach Fertigstellung der Durchgangsstraße im Ort den Fuß vom Gas nehmen, wird die Fahrbahn auf einigen Abschnitten verengt. Das soll insbesondere Fernfahrer motivieren, langsamer zu fahren oder - noch besser - mit ihren Lkw die Bundesstraße zu nutzen.

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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