Der Kram- und Viehmarkt in Egestorf: Hier macht Tradition richtig Spaß!

Ein tierischer Hingucker: Hermann Maack aus Lübberstedt präsentierte seinen mehrfach ausgezeichneten Welsh-Black-Bullen "Sammy"
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mum. Egestorf. Dieser Herbstmarkt ist etwas Besonderes! Bereits seit mehr als 600 Jahren findet in Egestorf der Kram- und Viehmarkt statt. Genaugenommen laden die Egestorfer sogar bereits schon seit 635 Jahren zu diesem beliebten Event ein - immer am letzten Sonntag und Montag im Oktober. Diesmal geht es am Sonntag und Montag, 26. und 27. Oktober, rund um die Kirche.
Der Markt beginnt traditionell mit dem Viehmarkt am Sonntag gegen 9 Uhr auf dem Hof Marquardt. „Familie Marquardt unterstützt nun schon zum 50. Mal die Gemeinde Egestorf mit der Planung und Ausrichtung des Viehmarktes“, sagt Kerstin Albers von der Gemeinde Egestorf. Das sei eine schöne Tradition und vor allen Dingen, ein Stück gelebte und erhaltene Geschichte. „Dort können Pferde, Kaninchen, Hühner und vieles mehr bestaunt werden.“ Albers ist sich sicher, das ist ein absolutes Highlight für die gesamte Familie. Offiziell beginnt der Markt allerdings erst nach dem Gottesdienst gegen 11 Uhr.
Auch in diesem Jahr wurden weit mehr als 50 Standplätze für den Markt vergeben. Außer alt bewährten Händlern, die bereits seit mehr als 50 Jahren dabei sind, komplettieren neue Aussteller das Angebot. „Der Egestorfer Markt ist auch bei den Schaustellern sehr beliebt“ berichtet Albers. „Das liegt vor allem an dem sehr dankbaren Publikum, das bei jedem Wind und Wetter zahlreich kommt“, so Albers.
Ein anderes Erfolgsrezept: Die Gemeinde achtet darauf, dass stets die Mischung bei den angebotenen Produkten stimmt. Auch diesmal gibt es wieder „Pötte und Pannen“, warme Socken, Hüte und Mützen, Kurz- und Schreibwaren, Blumenzwiebeln, Textilien, Stahlwaren und Messerschleifer, Kerzen und Windlichter, Korbwaren, Lederwaren, Schmuck, Gewürze, süße Leckereien und selbstverständlich wird es auch viele kulinarische Köstlichkeiten geben.
Die kleinen Markt-Besucher werden sich bestimmt nicht langweilen. Ein Kinderkarussell, Autoscooter, Schieß- und Losbuden, Dosenwerfen und Entchenangeln sind bestellt.
Am Montag beginnt der Markt übrigens gegen 13 Uhr.

Die Veranstalter bitten alle Gäste, den Parkplatz am „Ahornweg“ (Barfußpark) oder im Gewerbegebiet „Hauskoppel/Lübberstedter Straße“ zu nutzen. Dort stehen insgesamt mehr als 400 Parkplätze zur Verfügung. Zwar bedeutet dies, einen kleinen Fußmarsch in Kauf zu nehmen. Dafür wird aber das Chaos in dem kleinen Heideort vermieden.

Die Geschichte des Marktes
Der Egestorfer Kram- und Viehmarkt hat seit dem Mittelalter - genauer gesagt seit 1379 - Tradition in dem Heidedorf. Die Budenstadt entwickelte sich aus dem Kirchweihfest. Der Montag als Markttag wurde erst 1826 eingeführt.
In den Jahren des Ersten Weltkriegs durfte kein Markthandel mehr betrieben werden. Allerdings sah man diese Verordnung nicht ganz so eng. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg war es üblich, dass Knechte, Mägde und Handwerksgesellen aus Egestorf und den umliegenden Dörfern zum Marktmontag frei bekamen, um sich neu einzukleiden.
Noch in den 1960er Jahren verkauften Viehhändler „per Handschlag“ Kühe und Pferde. Im Oktober 1979 feierte die Gemeinde ein großes Fest zum 600-jährigen Bestehen des Marktes.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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