An der Alten Burg in Hollenstedt
Die neue Estebrücke ist da!

Als Erste auf der Brücke (v. li.): Sven Hedicke vom Regionalpark, Bürgermeister Jürgen Böhme und Heimatvereinsvorsitzender Ludwig Hauschild
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  • Als Erste auf der Brücke (v. li.): Sven Hedicke vom Regionalpark, Bürgermeister Jürgen Böhme und Heimatvereinsvorsitzender Ludwig Hauschild
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bim. Hollenstedt. Sehr lange hat es gedauert, nun ist der Weg über die Este an der Alten Burg in Hollenstedt wieder frei für Spaziergänger und Erholungssuchende. Die neue Estebrücke wurde Anfang der Woche vom Zimmerermeister Peter Hinrichs aus Tostedt geliefert und von seinem Team eingebaut. Zur Bauabnahme trafen sich Hollenstedts Bürgermeister Jürgen Böhme, Ludwig Hauschild, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Estetal, und Sven Hedicke vom Regionalpark Rosengarten.
Die alte, 1972 von der Gemeinde gebaute Brücke war seit 2019 wegen Einsturzgefahr gesperrt. Bereits im Februar 2020 hatte die Gemeinde Hollenstedt den Bauantrag gestellt. Der Landkreis Harburg brauchte allerdings bis Oktober für dessen Genehmigung. Denn weil nicht nur der Belag, sondern auch die Tragkonstruktion erneuert werden musste, gilt die Brücke als Neubau. Außerdem waren Stellungnahmen der Wasserbehörde und der Naturschutzbehörde sowie ein Antrag auf naturschutzrechtliche Befreiung erforderlich.
Im November 2020 gab die Gemeinde Hollenstedt schließlich den Brückenbau in Auftrag. Doch dann habe es laut Zimmerermeister Peter Hinrichs Lieferengpässe beim Holz gegeben, das nach langer Warte- und Lieferzeit in der benötigten Qualität erst Anfang Februar geliefert wurde.
Doch nun ist das gute Stück an seinem Bestimmungsort. Die neue Brücke aus Eichenbohlen ist zwölf Meter lang und im Gegensatz zu ihrer "Vorgängerin" barrierefrei mit Rampen ausgestattet. Diese werden in den kommenden Tagen noch aufgeschüttet. Außerdem werden Umlaufsperren eingebaut, damit die Brücke zwar noch mit Kinderwagen betreten, aber nicht durch Pferdehufe, Quads oder Motorräder beschädigt werden kann. Das neue Bauwerk, das rund 30.000 Euro gekostet hat, je zur Hälfte finanziert von der Gemeinde und dem Verein Naherholung im Umland Hamburg, soll jedenfalls für 30 Jahre halten.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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