Kita Abenteuerburg in Moisburg
Ein Kobold singt, tanzt und rennt
- Zwischen Furzgeistern und leuchtenden Daumen sorgte die diesjährige Besetzung des Weihnachtsmärchens für allerlei Erheiterung und strahlende Kinderaugen
- Foto: Anna Tschackert
- hochgeladen von Stefanie Hansen
Nachdem sich mit Beginn der Adventszeit die zwei Wichtel Alva und Michel in der Kita Abenteuerburg in Moisburg einquartiert hatten und seitdem allerhand Unfug anstellten, gesellte sich jüngst für einen Tag auch noch ein bekannter kleiner Kobold mit feuerroten Haaren dazu, der den Schabernack auf die Spitze trieb: Pumuckl. Denn das war das Thema, das die Eltern in diesem Jahr beim allseits beliebten Weihnachtsmärchen aufgegriffen haben.
Es hat sich über die Jahre zu einer schönen Tradition entwickelt, dass die Kita-Kinder in der Vorweihnachtszeit ein liebevoll inszeniertes Weihnachtsmärchen zu sehen bekommen. Geschrieben, einstudiert und aufgeführt wird es immer von einer Handvoll Eltern, die die ersten Treffen initiieren, kaum dass Sonnencreme und Badehose eingemottet sind. Es wurden zahlreiche Vorschläge gemacht und wieder verworfen, bis sich allmählich eine lustige Geschichte über besagten Kobold herauskristallisierte. Dass der Pumuckl aktuell ein kleines Revival erfahren hat, stellten die Eltern erst fest, als das Skript nahezu fertig geschrieben war.
Alles begann damit, dass das kleine Kerlchen zu wild auf der Lampe schaukelte, dabei den Weihnachtsbaum umstieß und alle Kugeln am Weihnachtsbaum zerbrachen. Und das so kurz vor Weihnachten! Pumuckl hatte ordentlich zu tun, all die kleinen Dinge aufzusammeln, die die zahlreiche Kundschaft in der Werkstatt von Meister Eder vergaß, um damit den Baum aufs Neue zu schmücken.
Vom rüstigen Hausmeister über den Zoodirektor, die Postbotin und die tüddelige alte Dame von nebenan bis hin zum großen Zauberlino und der Mutter mit ihrer als Prinzessin verkleideten Tochter – sie alle spendeten unbewusst Deko für den Weihnachtsbaum. Doch natürlich blieb der abenteuerliche Weihnachtsschmuck aus Zauberstab, Glitzerschuh und Taschenlampe am Ende nicht unentdeckt. Dank der freundlichen Weihnachtskugelspende der neugierigen Nachbarin löste sich alles in Wohlgefallen auf und das Weihnachtsfest konnte in der Schreinerei doch noch traditionell gefeiert werden.
Als kleines Souvenir erhielt jedes Kind am Ende einen fröhlich-bunten Kobold in einer Weihnachtsbaumkugel. Und den vier Gruppen der Kita wurden vier Nistkästen überreicht, die Meister Eder im Laufe des Theaterstücks (vermeintlich) zusammenzimmerte. Vielleicht ziehen im nächsten Jahr also nicht nur die Wichtel wieder in die Abenteuerburg ein, sondern auch das ein oder andere Vogelpärchen.
Redakteur:Stefanie Hansen aus Buchholz |
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