Teil der Sanierungsarbeiten
Leitplanken entlang der L123 sollen Unfälle verhindern

Rund eineinhalb Kilometer Leitplanke stehen schon entlang der L123. Die andere Seite wird demnächst installiert
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jab. Horneburg. Die Sanierungsarbeiten entlang der L123 waren bis zum Jahresende gut vorangeschritten. Die einstige Buckelpiste gehört größtenteils der Vergangenheit an. Doch eine schnelle Fahrt mit beinahe unbeschränkter Geschwindigkeit ist - anders als viele Autofahrer erwartet haben - immer noch nicht möglich. Schuld ist eine noch fehlende Leitplanke auf einer Seite der Straße.

Nach der Sanierung der L123 wurde nun auf rund eineinhalb Kilometern eine Leitplanke errichtet - aber nur auf einer Seite. Friederike Wöbse, Geschäftsbereichsleitung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Stade: "Die Schutzplanke an der L123 ist auf Grundlage der aktuellen Richtlinien für passiven Schutz an Straßen durch Fahrzeug-Rückhaltesysteme notwendig geworden." Sie wurde aber erst auf einer Seite installiert. Die andere Seite soll folgen.

Das kann allerdings noch dauern: "Bei den Vorarbeiten ist eine Leitung auf der derzeit noch freien Seite angetroffen worden, die noch durch den Leitungsinhaber verlegt werden muss", erklärt Wöbse. Sobald dieser die Leitung in die richtige Lage verlegt hat, werde auch auf dieser Seite die Schutzplanke errichtet. Was Autofahrer freuen dürfte: Sobald die Schutzplanke aufgestellt worden ist, soll die jetzige Geschwindigkeit von 50 km/h aufgehoben werden, sagt Wöbse.

Gefahr für Unfallfahrer minimieren

Der Befürchtung, dass Leitplanken eine Gefahr darstellen würden, da Fahrzeuge beim Aufprall auf die gegenüberliegende Straßenseite geschleudert würden, kann die Leiterin widersprechen. Schutzplanken aus Stahl hätten grundsätzlich eine Aufhaltewirkung. "Das heißt: Sie verformen sich bei einem Aufprall und vernichten dadurch die Aufprallenergie." Damit solle verhindert werden, dass ein Fahrzeug ungebremst von der Fahrbahn abkommt und dann gegen ein Hindernis prallt oder in einen Graben gerät. Genau solche Unfälle haben in der Vergangenheit zu schweren, teils auch tödlichen Verletzungen geführt.

L123 zwischen Horneburg und Linah wird saniert
Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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