Sanierungsarbeiten am Horneburger Schloss könnten Storch behindern

Eingerüstet und ohne Storchennest: der Turm des Schlosses
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lt. Horneburg. Der erste Storch wurde bereits in Buxtehude gesichtet (das WOCHENBLATT berichtete), da dauert es wohl nicht mehr lange, bis Meister Adebar auch in Horneburg einfliegt. Doch ganz so ungestört wie sonst wird er es in diesem Frühjahr nicht haben. Grund sind die laufenden Sanierungsarbeiten am Horneburger Schloss am Marschdamm.
Wie berichtet, werden nach und nach die einsturzgefährdete Westwand sowie sämtliche Fassaden, Fenster und das Dach erneuert. Davon ist auch das Storchennest auf dem Dach der Jugendstilvilla betroffen. In Absprache mit der Stader Naturschutzbehörde und Storchenvater Gerd Dahms musste es abgerissen werden, jetzt wird der Unterbau saniert.
Eine neue Nisthilfe soll zwar zeitnah montiert werden, doch die Dacharbeiten werden noch einige Wochen andauern. Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Detje hofft, dass der Storch das Nest trotzdem annimmt.
Adebar hat aber auch Ausweichmöglichkeiten. Im Ort gibt es eine weitere Nisthilfe, auch auf dem Handwerksmuseum neben dem Schloss soll noch ein Nest montiert werden. "Der Storch hat jetzt die Qual der Wahl", sagt Detje.

Eingerüstet und ohne Storchennest: der Turm des Schlosses
Das Storchennest auf dem Dach des Horneburger Schlosses musste aufgrund der Sanierungsarbeiten abmontiert werden
Autor:

Lena Stehr

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