Mögliche Maßnahmen sollen mit dem Straßenverkehrsamt Stade besprochen werden
Gegen Raser in Horneburg vorgehen

Unsicherheit auf dem Rad: Nur etwa die Hälfte der Autofahrer hält sich an Tempo 30
  • Unsicherheit auf dem Rad: Nur etwa die Hälfte der Autofahrer hält sich an Tempo 30
  • Foto: jab
  • hochgeladen von Jaana Bollmann

jab. Horneburg. Es muss etwas passieren, bevor etwas passiert. Darin waren sich die Ratsmitglieder des Fleckens Horneburg einig, als es um mögliche Maßnahmen gegen die Raser auf dem Auedamm in Horneburg ging. Denn zum wiederholten Mal wurden an der Hauptdurchfahrtsstraße erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen gemessen. Spitzengeschwindigkeit: 152 km/h in Richtung Ortsmitte.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf dem Auedamm beträgt 30 km/h und ist in dem Fahrradkonzept des Fleckens, das die Räder von den Bürgersteigen auf die Straße geholt hat, festgeschrieben. Um die Einhaltung zu kontrollieren, werden auf dem Auedamm Messungen durchgeführt. Durch ein kleines Display wurden auch die jeweiligen Fahrer über ihr Tempo informiert. Dies schien jedoch einige erst richtig anzuspornen, das Gaspedal noch weiter durchzutreten: Messungen von mehr als 100 km/h wurden den Ratsmitgliedern, die die Ergebnisse regelmäßig zugeschickt bekommen, übermittelt.

Darauf hatte die Verwaltung reagiert: "Der Reiz ist genommen, die Anzeige ist weg", sagte Torsten Milter vom Fachbereich Bauen und Umwelt. Nun gibt lediglich ein Smiley Auskunft über die Einhaltung - oder eben Nichteinhaltung - der Geschwindigkeit. Insgesamt sei die Geschwindigkeit seit Einführung der Kontrollmessungen gesunken, so der Bürgermeister des Fleckens, Hans-Jürgen Detje. Ein sicheres Fahren mit dem Rad auf der Straße, wie es das Fahrradkonzept vorsieht, sei allerdings noch nicht möglich, gibt er zu. Ob bauliche Maßnahmen wie Straßeneinengungen oder eine Vergrößerung der Verkehrszeichen auf der Straße möglich seien, um die Geschwindigkeiten langfristig zu senken, müsse mit dem Straßenverkehrsamt Stade abgeklärt werden. "Wir sind dran", so Detje. Gemeindedirektor Knut Willenbockel brachte außerdem ein, dass seitens des Fleckens noch mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden müsse. Denn nach seinen Aussagen halte sich lediglich die Hälfte der Autofahrer an das vorgegebene Tempolimit.

Künftig will der Flecken mit Nachdruck das Gespräch mit dem Straßenverkehrsamt Stade suchen, um abzuklären, welche Maßnahmen gegen die Raser auf dem Auedamm möglich sind. Über den Stand der Gespräche soll in den Ratssitzungen Auskunft gegeben werden.

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