"Ich brauchte etwas Neues"

Rüdiger Sawatzki ist neuer Diakon für Bendestorf und Jesteburg
  • Rüdiger Sawatzki ist neuer Diakon für Bendestorf und Jesteburg
  • Foto: Wöhling
  • hochgeladen von Sascha Mummenhoff

Der Egestorfer Rüdiger Sawatzki tritt Stelle als Diakon in Jesteburg und Bendestorf an. 

mum. Bendestorf/Jesteburg.
"Ich brauchte etwas Neues, eine andere Herausforderung als bisher. Die Nachbarschaft der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Jesteburg und Bendestorf ist für mich eine Herausforderung, auf die ich mich freue. Meine Erfahrungen als Kreisjugendwart will ich in beiden Gemeinden einbringen und die evangelische Jugend stärken", sagt Rüdiger Sawatzki. Ende des vorigen Jahres übernahm er als Diakon in der Nachbarschaft Jesteburg/Bendestorf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit einer vollen Stelle, wobei eine halbe Stelle vom Förderkreis der St. Martins-Kirchengemeinde Jesteburg für die Arbeit in Jesteburg finanziert wird.
Rüdiger Sawatzki (45) hat nach seiner Ausbildung zum Erzieher sieben Jahre in der Kirchengemeinde Dorfmark gearbeitet und berufsbegleitend in Hannover Religionspädagogik studiert. 13 Jahre leitete er als Kreisjugendwart den Kreisjugenddienst im Kirchenkreis Uelzen. "Dort haben wir auch regional gearbeitet, und Jugendlichen nach der Konfirmation Trainee-Kurse angeboten. Das ist ähnlich zu den 'Durchstartern', wie sie hier im Kirchenkreis Hittfeld genannt werden. Es war eindrucksvoll, wie wir so Jugendlichen vor Ort Räume öffnen konnten, wie sie diese genutzt haben und dadurch die evangelische Jugend und Kirche gestaltet und mit Leben gefüllt haben", sagt Sawatzki.
Jesteburg und Bendestorf findet er spannend: "Es gibt hier eine gute Grundlage für Kinder- und Jugendarbeit", meint Sawatzki. Er möchte die evangelische Jugend vor Ort stärken und weitere Angebote entwickeln. Dabei will er auch traditionelle Formate neu überdenken und experimentieren. Es brauche heute mehr Kraft, Engagement, Ideen und Material, um Menschen zu erreichen. "Man muss herausfinden, was die Menschen hier in der Nachbarschaft brauchen", sagt Sawatzki. Für ihn ist es wichtig, stärker in der Nachbarschaft zu denken. Die evangelische Jugend Jesteburg hat er bereits kennengelernt. "Sie sind aktiv und haben eine Vorstellung von dem, was sie machen wollen." Dabei gäbe es Wünsche, die von seinen Ideen nicht weit entfernt seien.
Nach seinem Beginn standen das Krippenspiel und die Weihnachtsbaumaktion der Jugendlichen an. Mit seiner Frau Katja und seinen Kindern Maria (13) und Jonathan (11) lebt er in Egestorf. In seiner Freizeit ist er als Feuerwehrmann in der Freiwilligen Feuerwehr Egestorf aktiv, er interessiert sich für Fußball und leidet oft mit dem HSV mit, liebt Berge und Meer, schwimmt und schnorchelt gern und fährt Rad.

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