"Muss erst ein Mensch angegriffen werden?"

Fünf Tiere - darunter dieses Schaf - wurden verletzt Fotos: Koeplin
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Nindorf: Wolf reißt zwei Schafe und vier Lämmer.


mum. Hanstedt-Nindorf.
"Ich bin mir sicher, so lange ein Wolf nicht einen Menschen verletzt, wird sich nichts ändern!" Norbert Koeplin, Landwirt mit Schwerpunkt Weihnachtsbaum-Handel aus Hanstedt-Nindorf, kann es noch immer nicht richtig glauben, was in der Nacht von Freitag auf Samstag geschehen ist. Ein Wolf - darauf deuten zumindest alle Spuren hin - hat sich über die Schafherde von Koeplin hergemacht. Insgesamt sechs Tiere - darunter vier Lämmer - wurden getötet. Weitere fünf Tiere wurden verletzt. "Leider muss ich davon ausgehen, dass noch ein weiteres Tier sterben wird." Er fordert, dass Wölfe geschossen werden dürfen.
Koeplin besitzt seit gut 30 Jahren ein kleine Schafzucht mit 34 Tieren in der Straße "In'n Deep Moor" nahe des Dorfes Nindorf. Die Weide ist durch einen etwa einen Meter hohen Zaun geschützt. "Für den Wolf war das wohl kein Hindernis", so Koeplin. Er will nun einen Stall bauen lassen, um die Tiere zumindest in der Nacht zu schützen. Besonders traurig ist der Nindorfer, dass unter den toten Tieren auch ein Lamm ist, das er mit der Flasche aufgezogen hat.

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