Schützenverband Nordheide und Elbmarsch
Weiter mit Volker Höper an der Spitze
- Die wiedergewählten Vorstandsmitglieder: Kreispräsident Volker Höper (SV Heidenau), Schriftfürhrerin Sabine Eddelbüttel (SV Ramelsloh), Damenleiterin Nicole Bade (SV Klecken) und Kreissportleiter Langwaffen Eckhard Heinsen (SV Ohlendorf)
- Foto: Gnädig
- hochgeladen von Gabriele Poepleu
Bei der 71. Delegiertenversammlung des Schützenverbands Nordheide und Elbmarsch (N&E) in der Schützenhalle in Jesteburg wurde Präsident Volker Höper aus Heidenau einstimmig im Amt bestätigt. Überhaupt wurde der Punkt Wahlen kurz und knackig von den Delegierten abgehandelt: Ebenso einstimmig wurden Sabine Eddelbüttel als Schriftführerin und Eckhard Heinsen als Sportleiter Langwaffe wiedergewählt. Außerdem auch Nicole Bade aus Klecken als Kreis-Damenleiterin. Musikalisch waren die Delegierten und Gäste vom Spielmannszug Jesteburg begleitet. Insgesamt waren 39 Vereine mit 218 stimmberechtigen Delegierten bei der Versammlung dabei.
Mit der positiven Mitgliederentwicklung war man zufrieden. Dem Verband gehören derzeit 63 Vereine mit 12.227 Mitgliedern an, 136 Mitglieder mehr als im Vorjahr. Eine besondere Ehrung wurde Herrmann Schütt vom Schützenverein Dibbersen-Dangersen zu Teil: Er erhielt das silberne Ehrenkreuz des Landesverbands Hamburg, unter anderem für die kulinarische Versorgung beim Kreiskönigsschießen über 31 Jahre. Seit dem vergangenen Jahr kümmert sich Jan Klindtworth (SV Dibbersen-Dangersen) um diese Aufgabe.
Als Gast aus der Politik begrüßte Höper die stellvertretende Landrätin Anette Randt (Schützenverein Heidenau). Auch der Schützenverband Hamburg war mit dem Präsidenten Lars Bathke (Ohlendorf), Landessportleiter René Kochanski (Hollenstedt), Landesjugendwart Lukas Ben Kabbeaus (Salzhausen), Landes-Damenleiterin Irmgard Lenge (Klecken), Waffenreferenten Simon Prasek und Mike Oswald (Buchholz 01) und aus dem Presseteam Sven Baden (Tostedt) gut vertreten, auch Ehrenmitglied des Landesverbands Heinz-Heinrich Thömen aus Fischbek nahm teil.
Volker Höper konnte auch Kollegen aus den anderen Schützenkreisen begrüßen: Martina Wiechers (Schützenkreis Harburg-Stadt), Petra Bruhn (Hamburg), Carsten Henkel (Sachsenwald). Uwe Bahnweg, Vorsitzender des Kreissportbunds Harburg-Land, war der Einladung nach Jesteburg ebenfalls gefolgt. Außer den Kreismajestäten Manon Klußmann (Schützenverein Neu Wulmstorf), und Stephan Sojka (Schützenverein Fleestedt), begrüßte Höper auch die Ehrenmitglieder des Schützenverbands Nordheide und Elbmarsch Reinhard Pape, Annegret Cohrs (Ovelgönne) und Karin Buchholz von "Tell" Buchholz.
Anne Herrgesell und Chris Stölting vom Freilichtmuseum Am Kiekeberg in Ehestorf stellten ein Projekt vor, zu dem im Juni 2028 zwei Ausstellungen über Schützenvereine im Landkreis gehören sollen: Auf rund 250 Quadratmetern sollen Geschichte und Tradition der Vereine vorgestellt werden.
In Volker Höpers Bericht ging es auch um die vielen Vereinsjubiläen im vergangenen Jahr, die von den Mitgliedern mit viel Einsatz und Kreativität gefeiert worden waren. Die Ausschreibung des Volksbank-Schießens wird für dieses Jahr noch einmal überarbeitet werden, damit sie deutlicher und verständlicher wird. Auch für den Kreiskönigsball in Tostedt am 10. Oktober wird an Verbesserungen gearbeitet. Das neue Konzept von 2024 wurde zwar gut von den Vereinen angenommen, aber sowohl die Zeltgröße als auch die fehlenden Sitzmöglichkeiten waren kritisiert worden. Neue Ideen und Konzepte sind schon in der Diskussion mit Festwirt Stephan Wilke.
Die Kreissportleiter Eckhard Heinsen (Langwaffen) und Burkhard Beecken (Kurzwaffen) berichteten positiv über die Kreismeisterschaften: Im Langwaffenbereich konnte an das hohe Niveau von 2024 angeknüpft werden, im Kurzwaffenbereich wurde die Beteiligung gesteigert. Auch bei den Deutschen Meisterschaften in München waren Aktive aus der Nordheide und der Elbmarsch vertreten. Allein 16 Jugendliche nahmen an den Titelkämpfen teil.
Sebastian Lühr berichtete für den Jugendbereich von vielen Basisworkshops. Die sportlichen Wettkämpfe des Nachwuchses zeigen Jahr für Jahr steigende Teilnehmerzahlen beim Shooty-Cup, der Jugendliga und der Jahrgangsleistungskontrolle. In Jesteburg wurde auch der Jugendförderpreis "Hot Spot" vergeben. Dabei werden Vereine für ihre herausragende Jugendarbeit ausgezeichnet. Sieger wurde der Schützenverein Ramelsloh. Den zweiten Platz belegte der SV Pattensen, Dritter wurde der Schützenverein Nenndorf, Vierter der SV Königsmoor und Fünfter der Hollenstedter Schützenverein.
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.