Budnikowsky kommt nach Hanstedt

Sind sich einig geworden: Budnikowsky-Geschäftsführer 
Cord Wöhlke (li.) und Immobilien-Eigentümer Michael Kölln. 
Im Hintergrund ist die Ladenzeile zu sehen, in die der Drogeriemarkt einziehen wird
  • Sind sich einig geworden: Budnikowsky-Geschäftsführer
    Cord Wöhlke (li.) und Immobilien-Eigentümer Michael Kölln.
    Im Hintergrund ist die Ladenzeile zu sehen, in die der Drogeriemarkt einziehen wird
  • Foto: mum
  • hochgeladen von Sascha Mummenhoff

Drogeriemarkt öffnet Filiale im Ärztehaus.

mum. Hanstedt. Gute Nachrichten für Hanstedt: Der Drogeriemarkt Budnikowsky öffnet spätestens Anfang Mai eine Filiale mitten im Ort. Nachdem bereits der Dorfkrug dank des Engagements von "Killtec"-Gründer Günther Killer zur Attraktivität des Dorfzentrums beigetragen hat, dürfte dies ein weiteres Puzzlestück sein. Budnikowsky wird in das Ärztehaus von Michael Kölln (Winsener Straße 1-3) ziehen und dort die Flächen von Dittmer-Outlet, Rossmann und "Inspiration" übernehmen - insgesamt 550 Quadratmeter.
"Wir freuen uns auf den Standort in Hanstedt", sagt Budnikowsky-Geschäftsführer Cord Wöhlke. Bereits seit zwei Jahren hätte es Gespräche - unter anderem mit Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus - gegeben. Jetzt hätten die Rahmenbedingungen gestimmt. "Der Standort ist spannend", so Wöhlke. Sein Unternehmen habe die Möglichkeit, sich individuell auf die Bedürfnisse der Hanstedter Kunden einzustellen. Er gehe davon aus, dass zehn Arbeitsplätze entstehen.
Für Wöhlke selbst ist der Standort etwas Besonderes. "Ich bin im Hamburger Süden aufgewachsen. Ausflüge mit der Familie führten häufig in die Heide."
Zufrieden mit dem neuen Mieter - der Vertrag geht über zehn Jahre - ist auch Eigentümer Michael Kölln. Er hofft, dass von Budnikowsky eine Initialzündung ausgeht. In seinem Gebäude stünden noch zwei weitere Flächen (85 und 180 Quadratmeter) zur Verfügung.
Nur in einem Punkt sind sich Wöhlke und Kölln noch nicht ganz einig. Auf den Parkplätzen von Kölln hinter dem Geschäftshaus wird eine Gebühr von einem Euro pro Stunde fällig. Der Unternehmer erhebt als Einziger eine Parkgebühr im Dorf. "Das sind unsere Kunden nicht gewohnt", so Wöhlke. "Mir ist daran gelegen, dass unsere Kunden kostenlos parken." Kölln ist zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden wird. "Ich musste damals reagieren, weil unter anderem die Mitarbeiterinnen der Praxen alle Parkplätze den ganzen Tag blockierten." Jetzt würden die Parkplätze den Kunden zur Verfügung stehen.

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