Kreisbaudezernentin Madeleine Pönitz attestiert einen guten Zustand
Altes Land: Die Deiche sind sicher

Deichschafe sorgen für Bodenverdichtung, aber nur dann, #+wenn die Erde nicht zu trocken ist
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ab. Altes Land. Zum Abschluss der 13. Frühjahrs-Deichschau äußerte sich Kreisbaudezernentin Madeleine Pönitz, zuständig für den Küstenschutz, noch einmal offiziell zum Zustand der Deiche. Trotz der Spuren des vergangenen Dürresommers sind die rund 178 Kilometer langen Sturmflut- und Hochwasserschutzdämme "dank des Einsatzes der Deichverbände wehrhaft und in einem guten Zustand", so die Kreisdezernentin.

Etwa im Bereich Hahnhöfersand und an der Ostemündung hat der trockene Sommer in Form von Trockenrissen oder kahlen Stellen ohne geschlossene Grasnarben seine Spuren hinterlassen. "Gemeinsam mit den Deichverbänden hoffen wir auf Regen, damit der Boden elastischer wird und die Schafe ihn besser verdichten können", sagte Madeleine Pönitz. Die Grasnarbe, so lautet das Ziel, muss wieder geschlossen werden - sie ist die Schutzhaut der Deiche. Auch Wühlmäuse, Maulwürfe und Wildkräuter werden in diesem Jahr wieder bekämpft.

Im vergangenen Winter hatte es keine schweren Sturmfluten gegeben. Der höchste Sturmflut lag bei zwei Metern über dem mittleren Tidehochwasser. Erst ab einem Stand von 2,50 Metern über dem mittleren Tidehochwasser spricht man von einer schweren Sturmflut.

Der aus Pflanzenresten und Abfall bestehende Spülsaum (Treibsel) muss alljährlich aufwändig beseitigt werden - auch er verhindert das Graswachstum. Besonders betroffen davon: die Elbdeiche im Kehdinger Land und die Deiche an der Oste.
Wie berichtet, laufen die Vorbereitungen für die Deicherhöhung im Bereich der Landesgrenze zu Hamburg und oberhalb der Ostemündung bereits. Zur nächsten Sitzung der "Konferenz für Küstenschutz an der Unterelbe" hat Landrat Michael Roesberg für den 29. August eingeladen.

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