Spaß und sportliche Ziele
In Ladekop bilden Traditions- und Sportschützen, Jung und Alt eine Einheit

Die Würdenträger bleiben im Amt
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Die Arbeit und Bedeutung der Schützenvereine werde grundsätzlich viel zu wenig gewürdigt, sagt Matthias Schilling, Schützenkönig im Schützenverein Ladekop, Hinterdeich und Umgegend. Nachdem sein Verein wie alle Schützen in der Region in diesem Jahr kein Schützenfest feiert und daher auch keine neuen Würdenträger ausschießt, bleiben er und auch die anderen Repräsentanten einfach ein weiteres Jahr im Amt.
Den Sportbetrieb haben die rund 400 Ladekoper Schützen nach der Zwangspause bereits wieder aufgenommen, bietet der neue Schießstand doch alle Möglichkeiten für die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln in Corona-Zeiten. "Viele von uns haben neben dem Spaß an der Geselligkeit auch sportliche Ziele", so der König. So wisse er von der Damenkönigin Anne Gehrkens-Busch, dass sie, wie er selbst, unbedingt am Altländer Pokalschießen teilnehmen wolle, das normalerweise im Sommer stattfindet. Die Ladekoper schießen aktuell in der Ersten Bundesliga, haben mehrere Deutsche Meister in ihren Reihen und fahren auch immer mit bemerkenswert vielen Starts zu den Meisterschaften nach München.
Trotz der sportlichen Erfolge bilden Sport- und Traditionsschützen in Ladekop eine Einheit. So stehen beim Lichtpunktschießen Gelegenheitsschützen zwischen Kindern und Bundesliga-Schützen am Stand. "Die puschen sich dann gegenseitig und die erfolgreichen Sportschützen geben auch gerne Tipps weiter", sagt Präsident Heiko Heinrich. Neben der Lichtpunktanlage kann im Ladekoper Schießstand Luftgewehr (zehn Meter), Kleinkaliber (50 Meter), Zimmerstutzen (15 Meter) sowie Luft- und Kleinkaliber-Pistole geschossen werden. Auch Dreistellungskampf (liegend, stehend und kniend) sowie Spezialdisziplinen wie "60 Schuss liegend" sind möglich.
Aktuell wird der Trainingsbetrieb noch etwas reduzierter als sonst gehalten und erfolgt mit Anmeldung, damit es in den Schießständen nicht zu voll wird.
Für ihre hervorragende Jugendarbeit wurden die Ladekoper Schützen vor mehr als zehn Jahren als Talentnest ausgezeichnet. Heute wird das Talentnest von Jugendtrainer Helmut Schönfeld geleitet. Sein Vorgänger Peter Palm erhielt vor drei Jahren den Bürgerpreis für sein großes ehrenamtliches Engagement im Schützenverein Ladekop, Hinterdeich und Umgegend. So werden die Kinder nicht nur im sportlichen Bereich besonders gut gefördert, sondern sie unternehmen auch gemeinsame Ausflüge und Unternehmungen und haben jede Menge Spaß miteinander.
Gesellschaft und Kommunikation wird im Verein großgeschrieben. So steht der Clubraum im Schießstand den Schützen nicht nur im Rahmen des Schießtrainings zur Verfügung. Sportleiter Heinrich von Reith lädt dort normalerweise alle vier Wochen zu einem Treffen mit Kaffee und Kuchen ein, an dem rund 50 bis 60 Leute teilnehmen. Einige nutzen das Treffen, um auch zu schießen, andere kommen nur zum Klönen. "Wir haben in Ladekop kaum andere Möglichkeiten, uns zu treffen", sagt Heiko Heinrich. Daher kommen im Schießstand - außerhalb der aktuellen Corona-Zeit - auch regelmäßig zehn bis 15 Leute zum Stammtisch zusammen, der Sparclub trifft sich dort, es gibt eine Skatgruppe und einige Damen treffen sich alle vier Wochen, um Gesellschaftsspiele zu spielen. "Der Raum wird gut genutzt", so der Präsident.
Weitere Infos zum Verein und den Trainingszeiten unter www.sv-ladekop.de.

Die höchste Liga der Welt
Als einziger Verein in der Region schießen die Ladekoper auch in der ersten Bundesliga. Nach fünf Jahren in der zweiten Bundesliga ist den Schützen im März der Aufstieg in die höchste Liga der Welt gelungen. Der Heimkampf soll am 21. November in der Sporthalle Jork stattfinden, dort wird eine mobile Luftgewehranlage aufgebaut. Die Schützen hoffen, dass dann auch Zuschauer erlaubt sind.

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Nicola Dultz-Klüver aus Buxtehude

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