Grundschule "An der Este" veranstaltet internationale Projektwoche
Kinder "bereisen" die Welt

Greta (9, v.li.), Steffen (7) und Marilena (9) zeigen Lapbooks zum Thema Brasilien
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ab. Jork-Königreich. Was sind "Lussekatter"? Die Kinder der Grundschule "An der Este" in Jork Königreich, die sich das Land Schweden erarbeitet haben, wissen jetzt, dass es sich bei "Lussekatter" um ein schwedisches Hefegebäck handelt. Dass sie es sogar backen können, liegt an der Projektwoche "Kinder in aller Welt", in der sich die Schülerinnen und Schüler begeistert engagierten. Lehrerinnen und Lehrer hatten das Projekt mit Unterstützung einiger Eltern auf die Beine gestellt.

Klassenstufenübergreifend nehmen alle 140 Schülerinnen und Schüler daran teil. Dabei die Klassen miteinander zu vermischen, sei, wie sich zeige, sehr gut gelungen, sagt Schulleiterin Barbara Eggers. Es sei "ein beglückendes Ergebnis, wie fürsorglich alle Schülerinnen und Schüler miteinander umgehen".

Projektwochen sind Bestandteil des Lehrplans. Barbara Eggers erklärt: "Wir habenauch schon mal eine Projektwoche zu Astrid Lindgren gemacht oder eine über Naturwissenschaften." Das Thema Kinder in anderen Ländern anzugehen, sei nach einer Reportage im Fernsehen unter den Pädagogen zum Gespräch geworden: "Dort wurde gezeigt, wie gefährlich und beschwerlich die Schulwege anderer Kinder zum Teil sind. Wir wollten den Blick unserer Schülerinnen und Schüler öffnen und ihnen zeigen: Wie wir leben, das ist nur ein Teil der Wirklichkeit."

In der Projektwoche ging es um die Länder Schweden, Island, Italien, die Niederlande, Südafrika, Australien, Kanada, Indien und Brasilien. Die Kinder wurden in neun Gruppen aufgeteilt; jede Gruppe lernte für jeweils zwei Tage ein Land kennen und erstellte dazu Material. Dann wurde gewechselt und ein anderes Land für zwei Tage "erkundet".

"Die Kinder lernen etwas über die Größe des Landes, die Sprache, welche Lieder dort gesungen, welche Speisen gegessen werden", erläutert Barbara Eggers. "Am Beispiel Indien lernen sie, dass in einem Land sehr viele arme, aber auch einige sehr reiche Kinder leben können."

In einem vielfältigen Programm wurde, anhand von kindgerechten Präsentationen, Bildern oder am Computer das Leben von Kindern in anderen Ländern aufgearbeitet. "Die Schülerinnen und Schüler erobern das Land auf unterschiedliche Weise, sie kochen, tanzen, proben für die Bühne etwas ein oder basteln ein ,Lapbook'." Das "Lapbook" ist ein selbstgebasteltes "Buch", in dem Informationen "hineingebastelt", geschrieben und geklebt werden.

Das Ergebnis zeigten die Schülerinnen und Schüler am Freitag bei einer großen Abschlusspräsentation. Die Eltern krönten die Veranstaltung mit einem internationalen Frühstücksbuffet mit Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern.

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