Neu Wulmstorfer Schützen: „König der Herzen“ dankt ab

Der "König der Herzen" Ulrich Schulz (Mitte) mit seinen Adjutantenpaaren
2Bilder
  • Der "König der Herzen" Ulrich Schulz (Mitte) mit seinen Adjutantenpaaren
  • Foto: Schützenverein Neu Wulmstorf
  • hochgeladen von Alexandra Bisping

Ein lang gehegter Wunsch ging für Ulrich „Uli“ Schulz im vergangenen Jahr in Erfüllung

ab. Neu Wulmstorf. Die Regentschaft von Schützenkönig Ulrich Schulz (59), dem „König der Herzen“ geht dem Ende zu. Gegen 32 Schützen konnte sich seine Majestät im vergangenen Jahr durchsetzen.
„Es war ein wunderschönes Jahr, in dem ich sehr viel Spaßt hatte“, so der amtierende Schützenkönig. Zu den ca. 40 Veranstaltungen, die er besuchte, hatten ihn immer viele Menschen begleitet. Von anderen „Majestäten“ sei er sehr freundlich „aufgenommen“ worden und habe in diesem Jahr viele neue, nette Menschen kennengelernt.

Schon seit Längerem hatte Ulrich Schulz versucht, die Königswürden zu erlangen. Im vergangenen Jahr standen die Zeichen gut: Für Ulrich, der schon recht früh auf die Scheibe geschossen hatte, begann während des Ausschießens eine nervenaufreibende Wartezeit. Doch schließlich konnte er aufatmen: Kein Schütze erzielte ein besseres Ergebnis.

Seinen Beinamen „König der Herzen“ verdankt er der Beifallskundgebung zum Ende des Königsschießens und der ihm entgegengebrachten Sympathien der Vereinsmitglieder. Als Adjutanten wählte er Udo und Britta Martens sowie Heino und Angelika Torres an seine Seite.
Der „König der Herzen“ ist ledig. Er arbeitet als kaufmännischer Angestellter für eine große Spedition in Hamburg-Billbrook.
Bereits im Alter von neun Jahren trat Schulz 1965 in den Schützenverein ein und war über 40 Jahre im Spielmannszug als Trommler aktiv. Vier Mal wurde er von vorherigen Königen zum Adjutanten ausgewählt.

Im Schützenverein Neu Wulmstorf errang er bisher zwei Würden. Im Jahr 1994 wurde er Vogelkönig, zehn Jahre darauf Bester Spielmann. Und wiederum zehn Jahre später ging endlich sein größter Wunsch in Erfüllung.
Ein Höhepunkt sei für ihn der eigenen Königsball gewesen: „Der wurde sehr schön für mich hergerichtet und auf meinen Beinamen bezogen mit vielen Herzen dekoriert. Aber“, fügt Schulz hinzu, „mir haben auch alle anderen Veranstaltungen sehr gut gefallen und viel Spaß gebracht.“

Eine Empfehlung hat Ulrich Schulz für alle, die tief in ihrem Herzen den gleichen Wunsch hegen wie er: „Wer Schützenkönig werden möchte, sollte sich von allen Zweifeln befreien und nicht denken, dass es in diesem Jahr nicht ginge. Man sollte es einfach machen!“

Aber bitte ein Name mit „M“!

Nach Marius und Max kam Margitta

ab. Neu Wulmstorf. Ob es sich bei der Jungschützenfolge im Neu Wulmstorfer Schützenverein um eine M-Verschwörung handelt? Nach Marius und Max erlangte Margitta Böhrs die Jungschützenkönigswürde 2014/15.
Seit mehreren Jahren gehört die engagierte 20-jährige Studentin zum festen Kreis der Jungschützen. In Kiel studiert die treffsichere junge Frau Agrarwissenschaften. Ihr Adjutant Henrik Martens und ihre Adjutantin Roxana Mojen lobten „ihre Majestät“: „Während so mancher Adjutant es nicht leicht hat, hatten wir ein entspanntes, von guter Laune geprägtes Jahr. Auch wenn Margittas erste Worte nach dem Sieg lauteten: ‚Roxana, was habe ich getan?“ Doch nach dem ersten „Schreck“ konnte Jungschützenkönigin Margitta sich richtig freuen und verbrachte ein schönes Jahr mit manch fröhlicher Feier.

Der "König der Herzen" Ulrich Schulz (Mitte) mit seinen Adjutantenpaaren
Jungschützenkönigin Margitta Böhrs und ihre Adjutanten
Panorama
  3 Bilder

Eklat zwischen dem Künstler Erwin Hilbert und dem Vorstand der St.-Petri-Kirche
Kunstausstellung in Buxtehuder Kirche vorzeitig beendet

sla. Buxtehude. Nach etlichen Vorfällen, über die das WOCHENBLATT berichtete, hat der Kirchenvorstand der St.-Petri-Kirchengemeinde die Kunstausstellung "Jesus und andere Gestalten" sowie die weitere Zusammenarbeit mit dem Künstler Erwin Hilbert vorzeitig beendet. Der Entschluss wurde durch Pastor Michael Glawion nach dem Druck der Wochenendausgabe bekanntgegeben. Die genauen Hintergründe, die zu dieser Entscheidung führten, werden in der nächsten WOCHENBLATT-Ausgabe am Mittwoch ausführlich...

Politik
Üppig zeigt sich das Jakobskreuzkraut auf der Ökokontofläche bei Ramelsloh und Ohlendorf

Giftige Pflanze in Seevetal
Das Jakobskreuzkraut sorgt für Aufregung in Ramelsloh

ts. Ramelsloh. Das Jakobskreuzkraut breitet sich auf der sogenannten Ökokontofläche am Rübenberg und Hinter den Höllen in der Ortschaft Ramelsloh aus. Die giftige, hier heimische Pflanze kann die Gesundheit von Pferden und anderen Weidetieren bedrohen. Nach dem Verzehr können bereits geringe Mengen bei den Tieren zu Leberschäden führen. Bürger haben deshalb die Seevetaler Gemeindeverwaltung in einer E-Mail aufgefordert, das Jakobskreuzkraut auf der nachhaltig bewirtschafteten Fläche...

Panorama
Die DLRG rät, nur an bewachten Badestellen ins Wasser zu gehen

Viele Tote an ungesicherten Badestellen
24 Menschen sind bisher in Niedersachsen ertrunken

(bim). Eine Zwischenbilanz der bisherigen Ertrinkungszahlen veröffentlichte jetzt der DLRG-Bundesverband. Demnach sind in Niedersachsen 24 Menschen ertrunken und damit fünf weniger als im Vorjahr. Im Ländervergleich erreicht Niedersachsen dennoch den dritthöchsten Wert (in Nordrhein-Westfalen sind es 26, in Bayern 35). Bundesweit wurden 192 Ertrunkene registriert. Die meisten Unfälle ereignen sich nach wie vor im Binnenland - besondere Gefahr besteht an ungesicherten Badestellen, wie...

Panorama
Bei Drochtersen soll die A 20 die Elbe unterqueren. Der Tunnelbau könnte - wenn alles gut läuft - 2025 beginnen

Fertigstellung der A 20 weiter für 2030 angepeilt
Neuer Elbtunnel: Baubeginn soll 2025 sein

Ab 2030 sollen die ersten Autos durch den neuen Elbtunnel bei Drochtersen rollen.(jd).  Der Termin 2030 wurde in den Vorjahren immer wieder von Planern und Politikern genannt. Jetzt bestätigte der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Bernd Buchholz noch einmal indirekt die Zeitplanung: Er rechne damit, dass die A 20 in seinem Bundesland ab 2030 in ihrer kompletten Länge befahren werden kann, erklärte der Minister. Er dürfte dabei auch an die Elbquerung gedacht haben. Denn ohne den Tunnel...

Politik
Auf dem Gelände der Stadtwerke an der Maurerstraße soll in einer Halle ein Feuerwehrfahrzeug stationiert werden

Sechsmonatige Probephase geplant
Feuerwehrstandort bei den Buchholzer Stadtwerken?

os. Buchholz. Steht bald ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Holm in der Waschhalle der Buchholzer Stadtwerke, um von der Maurerstraße zu Einsätzen z. B. ein Steinbeck auszurücken? Das sehen zumindest die Pläne der Stadtverwaltung und der Feuerwehrspitze vor, die Buchholz' Stadtjustiziarin Hilke Henningsmeyer jüngst im Bauausschuss vorstellte. Demnach soll es einen sechsmonatigen Probebetrieb geben und hinterher über weitere Schritte entschieden werden. Hintergrund der Maßnahme ist...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen