OBI übernimmt Max Bahr Markt in Neugraben

Freuen sich auf die Zukunft und haben ihren Kunden 
auch in der Übergangszeit viel zu bieten:  
Dirk Heitmann und Thomas Kasten | Foto: oh
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    Dirk Heitmann und Thomas Kasten
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WOCHENBLATT: Herr Heitmann,
was hat Sie bewogen gerade den Markt
in der Cuxhavener Str. zu kaufen?
Ihr OBI Markt im Geutensweg
liegt ja sozusagen um die Ecke.

Heitmann: Der OBI Neugraben wurde
vor über 20 Jahren eröffnet. Damals sah
es in Neugraben noch ganz anders aus. Durch
die weitere Entwicklung an der Hauptstraße hatte
dieser Markt später einen schweren Stand.
Lange haben wir nach einer zukunftsfähigen
Lösung gesucht und dadurch an diesem Standort
auch nicht mehr vieĺ investiert. Daher freuen wir uns sehr - auch für die Motivation unserer Mitarbeiter - dass es jetzt gelungen ist die Max Bahr Immobilie zu kaufen.

WOCHENBLATT: Apropo Mitarbeiter -
wie sieht es mit ehemaligen Mitarbeitern von
Max Bahr aus, übernehmen Sie welche?

Heitmann: Wir beschäftigen heute in unserem
Markt 29 Mitarbeiter. Für den neuen OBI planen wir mit rund 70 Mitarbeitern. Wir hoffen daher sehr, dass sich möglichst viele Mitarbeiter von Max Bahr bei uns bewerben, denn auch für unsere anderen Standorte in Harburg, Buchholz und Winsen suchen wir noch gute, qualifizierte Mitarbeiter. Mit Eduard Henning (34 J.), der große Kenntnisse im Bereich der Badplanung mitbringt, haben wir bereits einen Max Bahr Mitarbeiter aus Neugraben eingestellt.

WOCHENBLATT: Wie sieht der Zeitplan aus?
Wann wird Eröffnung gefeiert?

Heitmann: Bis zum 28. Februar wird Max Bahr
ausgezogen sein. Aktuell arbeite ich an einem
Bauantrag, da wir die bestehende Max Bahr
Immobilie um ein 1.200 Quadratmeter großes
Gartencenter erweitern wollen. Dieser Bereich
ist für OBI sehr wichtig - schließlich sind
50 Prozent unserer Kunden weiblich. Nach
Baugenehmigung, Fertigstellung des Gartencenters
und Umbau der Bestandsimmobilie wird dort ein
OBI Markt auf dem neuesten Stand der Technik mit
gewohntem OBI Service und Backshop zum Verweilen
im Herbst 2014 eröffnet werden.

WOCHENBLATT: Was passiert in der Übergangszeit?

Kasten: Wir merken bereits jetzt einen stärkeren
Zulauf. Darauf reagieren wir natürlich. Um die Kunden
gut beraten zu können, haben wir die Mitarbeiterzahl
bereits erhöht und auch die Ware wurde in allen Bereichen
aufgestockt. Der Elektrobereich wurde komplett erneuert und
aktualisiert, das Gartencenter neben den Standartsortiment
um aktuelle Trends erweitert, die Farbenabteilung bietet mit der
Farbmischmaschine alle nur erdenklichen Farben an und
auch die Baustoffabteilung wurde für die Handwerker stark
erweitert. Holz wird natürlich nach Wunsch zugeschnitten.
Sollte tatsächlich etwas nicht vorrätig sein, wird dieses
schnell, innerhalb weniger Stunden, beschafft und ist abholbereit.
Dafür muss keine Kunde weite Wege in Kauf nehmen.

WOCHENBLATT: Was geschieht nach dem Umzug
mit dem Markt im Geutensweg?

Heitmann: Dieser Standort wird geschlossen. Wir
konzentrieren uns dann komplett auf den neuen Markt.
Das ca. 18.000 Quadratmeter große Grundstück hat eine
bebauten Fläche von etwa 5.000 Quadratmeter und soll
dann später verkauft werden.

Freuen sich auf die Zukunft und haben ihren Kunden 
auch in der Übergangszeit viel zu bieten:  
Dirk Heitmann und Thomas Kasten | Foto: oh
Der Ausverkauf bei Max Bahr läuft noch bis zum
25. Februar - danach wird die Immobilie komplett
umgebaut | Foto: oh
Redakteur:

Reinhard Schrader aus Buchholz

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