Illegales Autorennen: Feuerwehren proben den Ernstfall

Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Oldendorf, Hagenah und Himmelpforten befreiten bei einer Übung Verletzte aus dem Autowrack
  • Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Oldendorf, Hagenah und Himmelpforten befreiten bei einer Übung Verletzte aus dem Autowrack
  • Foto: Rolf Hillyer-Funke
  • hochgeladen von Lena Stehr

lt. Oldendorf-Himmelpforten. Ein illegales Autorennen endet mit einem Unfall und mehreren Verletzten: Dieses Unglücksszenario spielten kürzlich die drei Feuerwehren aus Oldendorf, Hagenah und Himmelpforten durch. Die Alarmübung fand in den frühen Abendstunden auf der Hauptstraße in Höhe des Sportplatzes in Oldendorf statt, die bereits seit Wochen wegen Straßenbauarbeiten gesperrt ist.
Simuliert wurde, dass ein Pkw nach einem verbotenen Rennen verunglückt, zwei Personen - dargestellt von Oldendorfer Feuerwehrleuten aus der Altersabteilung - im Unfallwagen eingeklemmt sind und eine weitere Person im Schockzustand den Unfallort verlassen hat und gefunden werden muss.
Rund 50 Einsatzkräfte waren damit beschäftigt, die Unfallstelle auszuleuchten und zwei verletzte und eingeklemmte Insassen aus einem Kombi, der zwischen einem Baum und gelagerten Betonröhren im Seitenraum gelandet war, mit Hilfe von schwerem Gerät zu befreien.
Nach etwa zwanzig Minuten retteten die Ehrenamtlichen den ersten Insassen vom Beifahrersitz, nachdem mit Hilfe von Hydraulik-Spreizer und -Schere die Tür entfernt wurde. Schwieriger war die Rettung des Passagiers von der hinteren Sitzbank. Doch auch diese Aufgabe meisterten die Feuerwehrleute.
Koordinierte Suchtrupps fanden mit Hilfe einer Wärmebildkamera schließlich auch noch die vermisste Person in der Dunkelheit.
Einsatzleiter Thorsten Raap war sehr zufrieden und betonte die Wichtigkeit solcher Aktionen zur Übung der routinierten Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren. Es sei zu erkennen gewesen, dass die drei Ortsfeuerwehren bereits jetzt gut gewappnet seien, um die schwierigen Aufgaben bei Einsätzen an Unfallstellen gemeinsam, gekonnt und besonnen zu bewältigen, so Raap.

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