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Diskussion über Verkehrssicherheit in Ashausen
Heimatverein fordert Tempo 30 und bessere Gehwege

Stadtplaner Konrad Rothfuchs war Gast bei der Ashäuser Runde | Foto: Roman Pawlowski
  • Stadtplaner Konrad Rothfuchs war Gast bei der Ashäuser Runde
  • Foto: Roman Pawlowski
  • hochgeladen von Anika Werner

Wie sicher und lebenswert sind die Straßen in Ashausen? Mit dieser Frage beschäftigte sich die mittlerweile sechste „Ashäuser Runde“, zu der der Heimatverein rund 60 interessierte Bürger in den Ashäuser Hof eingeladen hatte.

Zum Auftakt der Veranstaltung informierte Christian Popp, erster Vorsitzender des Heimatvereins, über den derzeit entstehenden Lärmaktionsplan der Gemeinde Stelle. Dieser Plan, so Popp, müsse öffentlich ausgelegt werden. Der Heimatverein werde auf seiner Internetseite rechtzeitig über den entsprechenden Termin informieren. Außerdem gab Popp Hinweise, worauf die Bürger bei der kommenden Beteiligungsphase achten sollten.

Anschließend stellte Konrad Rothfuchs, geschäftsführender Partner des Hamburger Planungsbüros ARGUS Stadt + Verkehr, seine verkehrsplanerische Einschätzung der Ashäuser Straßenräume vor. Grundlage dafür war eine Fahrradtour durch den Ort, bei der Rothfuchs besonders auf Geschwindigkeiten, Geh- und Radwege, Beleuchtung sowie das Parkverhalten achtete. Dabei machte er zahlreiche Mängel aus: Viele Gehwege seien zu schmal, unzureichend beleuchtet, nicht barrierefrei und insgesamt nicht verkehrssicher. Für die Scharmbecker Straße sprach sich Rothfuchs klar für eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h aus. Auch die Parksituation in der Scharmbecker Straße und der Ashausener Straße wertete er als dringend verbesserungswürdig.

Die anschließende Diskussion zeigte, wie groß der Handlungsbedarf empfunden wird. Insbesondere die vorgeschlagene Temporeduzierung auf der Scharmbecker Straße sowie das Parkverhalten entlang der beiden Hauptstraßen sorgten für intensive Debatten unter den Anwesenden. Viele Stimmen forderten konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Der Heimatverein kündigte an, die Ergebnisse der Diskussionsrunde zusammenzufassen und dem Wunsch des Bürgermeisters der Gemeinde Stelle nachzukommen, in einen weiteren Informationsaustausch zu treten.

Redakteur:

Anika Werner aus Winsen

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