Handeloh
Baumfällungen im Büsenbachtal zugunsten von Reptilien
- Foto: Sandra Malissa
- hochgeladen von Bianca Marquardt
"Heute morgen hat es mich doch glatt aus den Stiefeln gehauen, als ich im Büsenbachtal unterwegs war. Am Ende des Tal, wo es in den Wald übergeht, wurde eine zirka 15 Meter breite Schneise durch den Kiefernbestand geschlagen", berichtet Anwohnerin Sandra Malissa. Und das nach dem 1. März, dem Beginn der Brut- und Setzzeit, in der eigentlich außer für Nutzholz keine Baumfällungen mehr erfolgen sollen, und außerdem mitten im Naturschutzgebiet Büsenbachtal. Sandra Malissa fürchtet auch um die Buchen, die dort gepflanzt wurden, die Jung-Bäume würden nun voll in der Sonne stehen.
Landkreissprecher Andres Wulfes erläutert auf WOCHENBLATT-Anfrage, dass es sich bei den Bäumen um jahrzehntealte und ökologisch nicht besonders wertvolle Stangenkiefern handele und die Baumfällaktion Bestandteil der Pflegemaßnahme zur Waldgestaltung in dem Gebiet sei. Auch seien die Bäume bereits vor dem Beginn der Brut- und Setzzeit gefällt, aber erst jetzt abtransportiert worden. Den angesprochenen Buchen gehe es gut.
Die nun halboffene Fläche soll künftig Reptilien und Amphibien ein Refugium bieten.
Alle Neuigkeiten in Sachen Naturschutz, auch über die Maßnahmen im Büsenbachtal, sind auch nachzulesen im regelmäßig erscheinenden Heft "Naturplus" des Landkreises Harburg. Interessierte finden bereits erschienene Hefte unter www.landkreis-harburg.de/naturplus oder können den Newsletter abonnieren per E-Mail an: naturplus@lkharburg.de.
Redakteur:Bianca Marquardt aus Tostedt |
|
| Webseite von Bianca Marquardt | |
| Bianca Marquardt auf Facebook | |
| Bianca Marquardt auf YouTube | |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.