Erntedankfest mit rund 300 Gästen bestens besucht

Autor Alfred Bunk (2. v. re.) spendete den Erlös seines Buches der Flüchtlingshilfe und der Töster Tafel, hier einige der Aktiven
11Bilder
  • Autor Alfred Bunk (2. v. re.) spendete den Erlös seines Buches der Flüchtlingshilfe und der Töster Tafel, hier einige der Aktiven
  • hochgeladen von Bianca Marquardt

bim. Kampen. Völlig überwältigt waren die Landfrauen aus Tostedt und Heidenau, als sie nun buchstäblich die Früchte ihrer Bemühungen ernteten: Zu ihrem internationalen Erntedankfest in der Schützenhalle Kampen kamen rund 300 Menschen verschiedener Nationalitäten. An den komplett belegten Tischen und Stühlen fand ein bunter Austausch statt. Neben den Musik- und Tanzeinlagen war einer der Höhepunkte die Spendenübergabe durch den Tostedter Autoren Alfred Bunk.
"Wir Landfrauen freuen uns maßlos, dass so viele hierher gekommen sind, weil die Organisation dieser Veranstaltung für uns ein Abenteuer war", sagte eine strahlende Bettina Brenning, Vorsitzende des Tostedter Landrauen-Vereins. Sie bedankte sich  für die Unterstützung, u.a. durch die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung und die Sparkasse Harburg-Buxtehude sowie bei den Pastoren Jennifer Gillner aus Handeloh und Gerald Meier aus Tostedt, "ohne deren Hilfe das Fest nicht zustande gekommen wäre". Bettina Brenning erinnerte auch an den aktuellen Landfrauen-Schwerpunkt "Integration mit Herz und Verstand - Landfrauen schaffen Begegnung". Ihr Anliegen: Vorurteile und Halbwissen abbauen als bedeutenden Schritt gegen Ausgrenzung und für Integration.
"Die Idee war: Was feiern alle Menschen zusammen? In jedem Zeitalter wurde gesät und geerntet. Es konnte keinen besseren Anlass geben, als den Erntedank gemeinsam zu feiern", so Pastor Gerald Meier. Er bedankte sich bei allen, die leckere Speisen zum internationalen Buffet beigesteuert hatte.
Bevor das eröffnet wurde, überreichte Alfred Bunk - in Abstimmung mit seiner Frau Annedore - 2.300 Euro aus dem Erlös seines Buch-Verkaufs an die Tostedter Flüchtlingshilfe und 500 Euro an die Töster Tafel. In seinem Werk "Trilogie der Schicksale - Krieg, Flucht und Integration im Wandel der Zeit" hatte Alfred Bunk über eigene Flucht-Erfahrungen nach dem Zweiten Weltkrieg den Bogen zu den Schicksalen heutiger Flüchtlinge gespannt (das WOCHENBLATT berichtete). Er würdigte die Flüchtlingsunterstützer, die den "Ball der Humanität aufgenommen" hätten. "Ohne ehrenamtliche Helfer wäre eine Betreuung oder Integration der Flüchtlinge unmöglich gewesen", sagte Bunk. Er appellierte an die Flüchtlinge, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, etwas zu säen, um später die Früchte ihrer Mühen zu ernten.
Auch die Leistung der Ehrenamtlichen der Töster Tafel würdigte Bunk mit einer Spende. Sowohl den Flüchtlings- als auch den Tafel-Helfern gebührte sein Respekt.
Flüchtlingsunterstützerin Bernadette Visse ergriff das Wort für ihre Mitstreiter. Die Arbeit mit den Flüchtlingen sei eine Bereicherung in ihrem Leben. Sie sei vielen neue Menschen begegnet und habe viel gelernt. Abdel aus dem Sudan dankte im Namen der in Tostedt so freundlich aufgenommenen Flüchtlinge "allen, die uns geholfen haben".

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

Panorama
  3 Bilder

Eklat zwischen dem Künstler Erwin Hilbert und dem Vorstand der St.-Petri-Kirche
Kunstausstellung in Buxtehuder Kirche vorzeitig beendet

sla. Buxtehude. Nach etlichen Vorfällen, über die das WOCHENBLATT berichtete, hat der Kirchenvorstand der St.-Petri-Kirchengemeinde die Kunstausstellung "Jesus und andere Gestalten" sowie die weitere Zusammenarbeit mit dem Künstler Erwin Hilbert vorzeitig beendet. Der Entschluss wurde durch Pastor Michael Glawion nach dem Druck der Wochenendausgabe bekanntgegeben. Die genauen Hintergründe, die zu dieser Entscheidung führten, werden in der nächsten WOCHENBLATT-Ausgabe am Mittwoch ausführlich...

Politik
Wenn sich in der Biotonne Maden sammeln, ist das nicht gefährlich, beruhigt der Landkreis

Antwort des Landkreises Harburg auf FDP-Antrag
Maden in Biotonnen sind ungefährlich

(os). Wenn sich in der Biotonne Maden sammeln oder die Tonne einen unangenehmen Geruch verbreitet, ist das für Menschen ungefährlich. Das geht aus der Antwort des Landkreises Harburg auf eine Anfrage der FDP-Kreistagsfraktion hervor. Wie berichtet, wollten die Freidemokraten wissen, ob es möglich ist, die Biotonne in den Monaten zwischen Mai und September jede Woche und nicht wie derzeit alle 14 Tage leeren zu lassen. Die FDP-Fraktion hatte auf viele Klagen von Bürgern verwiesen, denen beim...

Panorama
Die DLRG rät, nur an bewachten Badestellen ins Wasser zu gehen

Viele Tote an ungesicherten Badestellen
24 Menschen sind bisher in Niedersachsen ertrunken

(bim). Eine Zwischenbilanz der bisherigen Ertrinkungszahlen veröffentlichte jetzt der DLRG-Bundesverband. Demnach sind in Niedersachsen 24 Menschen ertrunken und damit fünf weniger als im Vorjahr. Im Ländervergleich erreicht Niedersachsen dennoch den dritthöchsten Wert (in Nordrhein-Westfalen sind es 26, in Bayern 35). Bundesweit wurden 192 Ertrunkene registriert. Die meisten Unfälle ereignen sich nach wie vor im Binnenland - besondere Gefahr besteht an ungesicherten Badestellen, wie...

Panorama
Bei Drochtersen soll die A 20 die Elbe unterqueren. Der Tunnelbau könnte - wenn alles gut läuft - 2025 beginnen

Fertigstellung der A 20 weiter für 2030 angepeilt
Neuer Elbtunnel: Baubeginn soll 2025 sein

Ab 2030 sollen die ersten Autos durch den neuen Elbtunnel bei Drochtersen rollen.(jd).  Der Termin 2030 wurde in den Vorjahren immer wieder von Planern und Politikern genannt. Jetzt bestätigte der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Bernd Buchholz noch einmal indirekt die Zeitplanung: Er rechne damit, dass die A 20 in seinem Bundesland ab 2030 in ihrer kompletten Länge befahren werden kann, erklärte der Minister. Er dürfte dabei auch an die Elbquerung gedacht haben. Denn ohne den Tunnel...

Politik
Auf dem Gelände der Stadtwerke an der Maurerstraße soll in einer Halle ein Feuerwehrfahrzeug stationiert werden

Sechsmonatige Probephase geplant
Feuerwehrstandort bei den Buchholzer Stadtwerken?

os. Buchholz. Steht bald ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Holm in der Waschhalle der Buchholzer Stadtwerke, um von der Maurerstraße zu Einsätzen z. B. ein Steinbeck auszurücken? Das sehen zumindest die Pläne der Stadtverwaltung und der Feuerwehrspitze vor, die Buchholz' Stadtjustiziarin Hilke Henningsmeyer jüngst im Bauausschuss vorstellte. Demnach soll es einen sechsmonatigen Probebetrieb geben und hinterher über weitere Schritte entschieden werden. Hintergrund der Maßnahme ist...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen