"Töster Kulturtage"
Kristina Künzel beherrscht das "quietschende Ungeheuer"

Kristina Künzel spielt Melodien zum Tanzen und Träumen
  • Kristina Künzel spielt Melodien zum Tanzen und Träumen
  • Foto: Marion Wenner
  • hochgeladen von Bianca Marquardt

bim/nw. Tostedt. Die zweite Auflage der "Töster Kulturtage" im September verspricht wieder zahlreiche kulturelle Erlebnisse von und mit Künstlerinnen und Künstlern aus der Samtgemeinde Tostedt. Besucher dürfen gespannt sein auf so manchen ausgezeichneten Musiker, Sänger oder darstellenden Künstler, der ihnen bislang nicht bekannt war. Dazu gehört u.a. die Musikerin und Grafikdesignerin Kristina Künzel aus Otter.
Sie ist aufgewachsen in Grömitz an der Ostsee und lernte mit sechs Jahren, Blockflöte zu spielen. Hinzu kamen klassische Gitarre und Posaune. Im Alter von 27 Jahren verliebte sie sich in das Spiel des Dudelsacks, den sie neckisch als "quietschendes Ungeheuer" bezeichnet und dem sie wundervolle Klänge entlockt. Über dieses Instrument weiß sie viel zu erzählen: Es gibt 130 Dudelsacktypen, darunter auch mehrere deutsche Dudelsäcke, die Kristina Künzel spielt. Im 17. und 18. Jahrhundert war er sehr beliebt. So wurde mit dem Dudelsack bei Dorffesten gern zum Tanz aufgespielt.
Die Fertigkeiten, die Sackpfeife (so die richtige Bezeichnung für den Dudelsack) zu spielen, hat sich Kristina Künzel teils autodidaktisch angeeignet, teils in Workshops erlernt. Sie spielt solo, aber auch in Bands, wofür sie in ihrem Zuhause am Ortsausgang von Otter probt. Auf ihrem Programm stehen traditionelle Melodien und Eigenkompositionen zum Tanzen und Träumen, mit denen sie auch bei den "Töster Kulturtagen" die Besucher bezaubern möchte.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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