Heidenau
Neue Bäume für den Hochzeitswald
- Alle an der Pflanzaktion beteiligten Paare, Vereinsmitglieder und Helfer
- Foto: Hochzeitswald Heidenau
- hochgeladen von Bianca Marquardt
In Heidenau haben jüngst zwölf Brautpaare und Jubilare gemeinsam mit örtlichen Vereinen im Heidenauer Hochzeitswald neue Bäume gepflanzt und damit ein Zeichen für Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Zusammenhalt gesetzt.
Neben den Paaren beteiligten sich auch örtliche Vereine aktiv an der Aktion: Der Schützenverein Heidenau, der im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Jubiläum gefeiert hat, pflanzte den Baum des Jahres 2025 – eine amerikanische Roteiche. Die Landfrauen ergänzten den Bestand um eine Echte Mehlbeere. Insgesamt wurden in diesem Jahr 14 neue Bäume gesetzt, auch von den Paaren von fünf „grünen Hochzeiten“ und sieben Jubiläumspaaren.
Die Pflanzaktion stand unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dierk Beneke, der die Gäste begrüßte. In einer kleinen Zeremonie überreichte er den teilnehmenden Paaren ihre Urkunden und stellte die Bedeutung der einzelnen Bäume humorvoll und mit einem Augenzwinkern vor. Nach der Pflanzung kamen alle Teilnehmenden an der Schutzhütte zu Kaffee und Kuchen zusammen.
In den folgenden Wochen wurden die neu gepflanzten Bäume weiter gepflegt: Pfähle gesetzt, die Bäume befestigt sowie Namensschilder angebracht. Auch die Listen im Bekanntmachungskasten werden entsprechend ergänzt.
Über den Hochzeitswald
Der Hochzeitswald der Gemeinde Heidenau wächst seit über drei Jahrzehnten stetig. Die erste Pflanzung fand 1991 durch Paare des Hochzeitsjahrgangs 1990 statt. Heute umfasst das Gelände rund 30.000 Quadratmeter. Mit den neuen Pflanzungen zählt der Hochzeitswald nun insgesamt 395 Bäume, darunter 61 Obstgehölze auf einer eigens angelegten Streuobstwiese. Damit ist die Fläche nahezu vollständig belegt.
Der Hochzeitswald ist nicht nur ein Ort persönlicher Erinnerungen, sondern auch ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Heidenauer Bevölkerung. Durch das Gelände verlaufen der Radweg Hamburg–Bremen sowie die internationale D7-Route von Norwegen bis Spanien. Für E-Bike-Fahrer steht an der Schutzhütte eine Lademöglichkeit zur Verfügung.
Redakteur:Bianca Marquardt aus Tostedt |
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