Barrierelose Anlage begeistert Jung und Alt
Neue Skateranlage in Tostedt feierlich eröffnet
- Sie eröffneten feierlich die Skateranlage: Keno Hammer (Maier Landschaftsarchitektur), Miriam Holzhaus (Planungsgruppe Landschaft), Annika Wangerin, Nadja Weippert, Miriam Staudte, Dr. Peter Dörsam, Axel Seuthe, Benjamin Gaum und Phillip Kison (Skatebar)
- Foto: sh
- hochgeladen von Stefanie Hansen
Wer am Tag der feierlichen Eröffnung auf die Skateranlage in Tostedt zuging, sah sich einem bunten Treiben gegenüber wie auf einem überdimensionalen Wimmelbild. Die Skateranlage mit hellgrauen Beton wirkt aus der Ferne fast wie ein Urlaubsstrand. Es herrschte ein Trubel, mit dem niemand zuvor gerechnet hat. Kinder in jeden Alter, Jugendliche und Erwachsene, mit Inline-Skates, Skateboards, Rollern, Fahrrädern und Rollstühlen tobten über die Rampen. In der vergangenen Woche wurde ein gelungener Treffpunkt für alle eröffnet.
Mit diesem seit rund 20 Jahre geplanten, 850 Quadratmeter großen Skatepark wurde nun der Bewegungspark in Todtglüsingen vervollständigt, der fast ein Santa-Monica-Feeling vermittelt.
Die Kosten von 550.000 Euro hätte die Gemeinde Tostedt nicht allein stemmen können, dies war nur mit der Förderung in Höhe von 287.000 Euro möglich, die von Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Bündnis 90/Die Grünen) vorab schon übergeben wurde. Deshalb ließ sie es sich nicht nehmen, persönlich bei der Eröffnung dabei zu sein.
"Die Anlage ist so leise, man hört kaum etwas", stellte sie fest. Der absolut glatte Beton ohne große Nähte bietet beste Vorraussetzungen für die Sportler. Sie betonte, wie wichtig es sei, dass diese neue Attraktion barrierefrei ist und vermutet schon jetzt, dass dies das neue Pilgerziel in Tostedt werden würde.
Entstanden ist hier ein neuer inklusiver Begegnungsort für Jung und Alt sowie verschiedene Nutzergruppen. Die Anlage setzt dabei auf einen modernen Flow- & Street-Ansatz, in dem urbane Hindernisse harmonisch mit organischen Formen verbunden sind. Damit Sportlerinnen und Sportler verschiedener Disziplinen nebeneinander gleichzeitig ihren Sport ausüben können, gibt es ein kreuzungsfreies Fahrlinienkonzept.
Von dem Ansturm an diesem Nachmittag waren nicht nur die Verantwortlichen völlig überrascht, auch die Mitglieder des Jugendrates, die gemeinsam mit dem JUZ Getränke und Bratwurst im Brötchen anboten. Im Eilschritt musste ordentlich Nachschub besorgt werden.
Miriam Staudte stellte in ihrer Begeisterung fest, dass jetzt nur noch eine Tribüne für die zahlreichen Zuschauer fehlen würde und appellierte an alle Sporter, hier bitte einen Helm zu tragen.
Redakteur:Stefanie Hansen aus Tostedt |
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