Für mehr Sicherheit
Raser nicht zu bremsen: Gefährliche Bushaltestelle in Königsmoor verlegt

Die Bushaltestelle an der Baurat-Wiese-Straße, die unmittelbar gegenüber der Einmündung zur Finteler Straße stand, wurde jetzt verlegt
  • Die Bushaltestelle an der Baurat-Wiese-Straße, die unmittelbar gegenüber der Einmündung zur Finteler Straße stand, wurde jetzt verlegt
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bim. Königsmoor. Sicherer auf den Bus warten können jetzt die Schulkinder und Bürger in Königsmoor an der Baurat-Wiese-Straße (K23) gegenüber der Einmündung der Finteler Straße (K35). Die Samtgemeinde Tostedt hat dort die Bushaltestelle dank der Anwohner aus dem gefährlichen Kreuzungsbereich verlegt.
Wie mehrfach berichtet, wird auf der Finteler Straße vielfach zu schnell gefahren. Nach Anwohnerbeschwerden und einem WOCHENBLATT-Bericht über die Raser im vergangenen August hatte es einen Ortstermin gegeben, nach dem der Landkreis auf der Finteler Straße die Vorfahrt-achten-Schilder durch Stop-Schilder austauschte. Dennoch ist es in jüngster Vergangenheit zweimal passiert, dass Autofahrer über den Einmündungsbereich der vorfahrtberechtigten Baurat-Wiese-Straße (K23) hinausgeschossen und dann in die gegenüberliegende Bushaltestelle gekracht waren, an der zu den Zeitpunkten glücklicherweise keine Menschen standen.
Da die Raser sich durch Schilder offenbar nicht ausbremsen lassen, hat die Samtgemeinde gehandelt und für mehr Sicherheit gesorgt. "Die Anlage wurde termin- und fachgerecht fertiggestellt", berichtet Tostedts Erster Samtgemeinderat Stefan Walnsch vom Versetzen der Haltestelle. Er erläutert: "Das Buswartehäuschen und die daneben aufgestellten Fahrradanlehnbügel wurden einmal über ihre Gesamtlänge nach rechts versetzt, um aus der Gefahrenzone im Kreuzungsbereich zu kommen. Der Bus-Einstieg mitsamt Hochbord wurde dementsprechend ebenfalls neu vor dem Buswartehäuschen errichtet. Somit waren diverse Erd-, Pflaster- und Betonarbeiten erforderlich. Ich habe vorher Kontakt mit Christiane und Dietmar Fritz aufgenommen, die Eigentümer der Teilfläche sind, auf dem die Anlage nun steht. Ich habe ihnen den Sachverhalt geschildert, und beide haben sich freundlicherweise einverstanden erklärt, dass wir die benötigte Fläche unentgeltlich nutzen dürfen. Hierüber haben wir schriftlich eine langjährig laufende Vereinbarung geschlossen."
Die Kosten für das Versetzen der Bushaltestelle betragen voraussichtlich rund 5.000 Euro. Es fehlt nur noch das Hinweisschild „Haltestelle“, das aber kurzfristig aufgestellt werden soll.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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