Niedersachsen
Schafhalter fordern erneut Bestandsmanagement für den Wolf
- Wendelin Schmücker fordert die Regierung zum Handeln auf
- Foto: Schmücker
- hochgeladen von Bianca Marquardt
Ein "aktives, bundesweites Bestandsmanagement" für den Wolf fordert zum wiederholten Mal Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung. Hintergrund ist u.a. ein aktueller Bericht auf "agrarheute.com" mit dem Titel „Günstiger Erhaltungszustand erreicht – Union und SPD bewerten Wolf neu“. Schmücker: „Die Koalition aus Union und SPD hat den Wolf neu bewertet – die Daten liegen auf dem Tisch. Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem nicht mehr geredet, sondern entschieden werden muss.“
Der Verein fordert:
- "Unverzügliche Meldung an die EU-Kommission, dass der Wolf deutschlandweit den guten Erhaltungszustand erreicht hat.
- Sofortiges bundesweites Bestandsmanagement – realistische und rechtssichere Maßnahmen, um den Bestand gezielt zu regulieren – insbesondere dort, wo Herdenschutz längst nicht mehr ausreicht.
- Keine weiteren Verzögerungen: Schäferinnen und Schäfer leisten ihren Beitrag – mit Zäunen, Hunden und ständiger Präsenz. Dennoch kommt es weiterhin zu Wolfsrissen, Existenzen stehen auf dem Spiel. Ein aktives Management ist überfällig, nicht zuletzt zur Unterstützung der Weidetierhalter und zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft."
Die offizielle Feststellung des günstigen Erhaltungszustands sei zudem Voraussetzung dafür, den Wolf ins Jagdrecht zu überführen und somit auf eine rechtssichere Grundlage für Regulierung zu stellen.
Redakteur:Bianca Marquardt aus Tostedt |
|
| Webseite von Bianca Marquardt | |
| Bianca Marquardt auf Facebook | |
| Bianca Marquardt auf YouTube | |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.