Tostedt
Ins Altenheim des Herbergsvereins soll eine Plüsch-Robbe einziehen

Die interaktive Therapie-Robbe reagiert auf Berührungen, Geräusche und Ansprache und wird insbesondere in der Betreuung von Menschen mit Demenz eingesetzt | Foto: KI-generiert
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  • Die interaktive Therapie-Robbe reagiert auf Berührungen, Geräusche und Ansprache und wird insbesondere in der Betreuung von Menschen mit Demenz eingesetzt
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Seit nunmehr 15 Jahren gibt es den Förderkreis des Herbergsvereins, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt. Dieser Anlass wird im Rahmen des diesjährigen Sommerfestes auf dem Gelände an der Bremer Straße 37 am Samstag, 29. August 2026, von 11 bis 17 Uhr als Jahrmarkt unter dem Motto "Gemeinsam feiern und Zukunft gestalten" zelebriert.
Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein fröhlicher Nachmittag mit vielen Attraktionen, Unterhaltung und kulinarischen Angeboten für die ganze Familie. Und steht im Zeichen eines neuen Spendenziels: Der Förderkreis sammelt Zuwendungen, um für die Altenheimbewohner eine interaktive Therapie-Robbe mit Namen "PARO" anzuschaffen.

So fing es an mit (v. li.): Ideengeber Reinhard Tolsdorf, Ursula Sendes (Förderkreis), dem damaligen Herbergsvereins-Geschäftsführer Peter Johannsen, dem damaligen Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Bostelmann und Ute Kahle (Herbergsverein) | Foto: gb
  • So fing es an mit (v. li.): Ideengeber Reinhard Tolsdorf, Ursula Sendes (Förderkreis), dem damaligen Herbergsvereins-Geschäftsführer Peter Johannsen, dem damaligen Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Bostelmann und Ute Kahle (Herbergsverein)
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Rückblick: Der Förderkreis wurde im August 2011auf Initiative von Reinhard Tolsdorf, Pastor im Ruhestand, und unter der Schirmherrschaft des damaligen Samtgemeinde-Bürgermeisters Dirk Bostelmann anlässlich des 100-jährigen Bestehen des Herbergsvereins gegründet. Der Förderkreis hat sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit der Ehrenamtlichen des Herbergsvereins zu unterstützen und Spenden für zusätzliche Angebote für die vom Herbergsverein betreuten Menschen zu sammeln, die von den Kostenträgern nicht übernommen werden. 

Zwei Beispiele für die erfolgreiche Anschaffung toller Bereicherungen für den Seniorenalltag durch den Förderkreis und dank zahlreicher Spender:

Der Förderkreisvorstand 2029 bei der Inbetriebnahme zweier Rikschas: Ursula Sendes und Jörg Krebber (li.) sowie Karin Schwitalla und Rudolf Schmidt | Foto: bim
  • Der Förderkreisvorstand 2029 bei der Inbetriebnahme zweier Rikschas: Ursula Sendes und Jörg Krebber (li.) sowie Karin Schwitalla und Rudolf Schmidt
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Zum zehnjährigen Bestehen des Förderkreises wurden zwei Rikschas angeschafft. Darin können sich ältere Menschen, deren Leben in einem sehr beschränkten Radius stattfindet und die womöglich auf Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, herumfahren lassen und ihre Umgebung erkunden.

Unter dem Titel "Daddeln im Alter - digitale Aktionen für Senioren" schaffte der Förderkreis im gleichen Jahr - ebenfalls dank Spenden - ein überdimensionales, rollbares Tablet an, das speziell für den Pflegebereich entwickelt wurde. An dem digitalen Aktivitätstisch mit Touch-Screen können Seniorinnen und Senioren einzeln oder in kleinen Gruppen spielen und so ihre Feinmotorik und ihr Gedächtnis trainieren. Mit Hilfe von Bildern, Musik und Geräuschen werden die Bewohner an alte Zeiten erinnert. Daher ist der Aktivitätstisch besonders für Menschen mit Demenz geeignet.

Das Programm beim Jahrmarkt

Beim sommerlichen Jahrmarkt am 29. August sind Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Nachbarn, Freunde sowie alle Interessierten herzlich willkommen, gemeinsam einen unbeschwerten Tag zu verbringen. Ein abwechslungsreiches Programm mit Spiel- und Mitmachaktionen, Musik sowie leckeren Speisen und Getränken sorgt für Jahrmarktstimmung und viele Gelegenheiten für Begegnungen.

Die interaktive Therapie-Robbe reagiert auf Berührungen, Geräusche und Ansprache und wird insbesondere in der Betreuung von Menschen mit Demenz eingesetzt | Foto: KI-generiert
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An seinem Informationsstand auf dem Sommerfest stellt der Förderkreis in diesem Jahr ein neues Herzensprojekt vor: die Therapierobbe "PARO". "PARO" wird derzeit im Herbergsverein mit großem Erfolg erprobt. Die interaktive Robbe reagiert auf Berührungen, Geräusche und Ansprache und wird insbesondere in der Betreuung von Menschen mit Demenz eingesetzt.
"Die bisherigen Erfahrungen sind äußerst positiv", berichten Förderkreis-Vorsitzender Joachim Krebber und Herbergsvereins-Geschäftsführer Helge Johannsen: "PARO schenkt Nähe, weckt Erinnerungen, fördert die Kommunikation und vermittelt vielen Bewohnerinnen und Bewohnern Ruhe und Geborgenheit."

Damit "PARO" auch nach Abschluss der Testphase dauerhaft im Herbergsverein eingesetzt werden kann, möchte der Förderkreis die Anschaffung durch Spenden finanzieren. Besucherinnen und Besucher können sich vor Ort selbst ein Bild von der Therapie-Robbe machen und erfahren, wie dieses besondere Angebot den Alltag der Bewohner bereichert.

Der Herbergsverein freut sich auf viele Gäste, interessante Gespräche und einen gelungenen Tag voller Begegnungen. Mit dem Besuch des Sommerfestes, einer Spende oder dem Engagement im Förderkreis kann jede und jeder dazu beitragen, dass ältere Menschen auch in Zukunft ein sicheres, lebenswertes und liebevoll gestaltetes zuhause finden.

Spendenkonto: Sparkasse Harburg-Buxtehude, 
IBAN: DE13 2075 0000 0090 1680 48
Verwendungszweck: Paro

Bitte die eigene Anschrift nach dem Verwendungszweck angeben, damit der Förderkreis dem Spender eine Spendenbescheinigung zukommen lassen kann

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So fing es an mit (v. li.): Ideengeber Reinhard Tolsdorf, Ursula Sendes (Förderkreis), dem damaligen Herbergsvereins-Geschäftsführer Peter Johannsen, dem damaligen Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Bostelmann und Ute Kahle (Herbergsverein) | Foto: gb
Der Förderkreisvorstand 2029 bei der Inbetriebnahme zweier Rikschas: Ursula Sendes und Jörg Krebber (li.) sowie Karin Schwitalla und Rudolf Schmidt | Foto: bim
Redakteur:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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