Daheim gegen den HTV Hannover
A-Juniorinnen des SV Trelde-Kakenstorf fiebern Top-Spiel entgegen

Die A-Juniorinnen mit ihrem Coach (jeweils v. li.), vorne: Madleen Michels und Kim Loel, Jessica Haus und Laura Rombs sowie Liv-Grete Laarmann und Silke Laarmann
  • Die A-Juniorinnen mit ihrem Coach (jeweils v. li.), vorne: Madleen Michels und Kim Loel, Jessica Haus und Laura Rombs sowie Liv-Grete Laarmann und Silke Laarmann
  • Foto: SV Trelde-Kakenstorf
  • hochgeladen von Bianca Marquardt

bim./nw. Kakenstorf. Ob Sport mit Zuschauern auf absehbare Zeit wieder möglich sein wird, bleibt abzuwarten. Die A-Juniorinnen vom SV Trelde-Kakenstorf (SVTK) jedenfalls setzen in ihrem einzigen Heimspiel am 12. September gegen das Top-Team vom HTV Hannover darauf, dass das der Fall sein wird. „Eine vollbesetzte Tribüne wäre für uns eine großartige Unterstützung, die wir dringend benötigen, um auch nur halbwegs gegen den HTV bestehen zu können“, so zumindest der Wunsch von Mannschaftsführerin Liv-Grete Laarmann. Gemeinsam mit ihren Mitspielerinnen und Tennis-Talenten der Region Süderelbe, Jessica Haus (Todtglüsinger TC / SV Trelde-Kakenstorf), Madleen Michels (TCH Buchholz), Kim Loel (Hittfelder TC) und Laura Rombs (Todtglüsinger TC), startet das Team in der Verbandsliga. Das ist im Tennisverband Niedersachsen-Bremen (TNB) die höchste Jugendspielklasse.
„1.200 Tennisvereine mit über 140.000 Mitgliedern sind im TNB organisiert, und wir vom SVTK zählen im Jugendbereich mit unseren A-Juniorinnen mit zur Spitze! Eigentlich für uns vom Dorf mit unseren knapp 180 Mitgliedern kaum vorstellbar“, so Gernold Spletter, Vorsitzender und Jugendwart der Tennisabteilung.
Silke Laarmann, Team-Coach der A-Juniorinnen, freut sich für die Mädels: „Wann hat man als Jugendliche schon einmal die Gelegenheit, gegen derart hochklassige Gegnerinnen aus den vorderen Reihen der Deutschen Tennis-Jugendrangliste anzutreten? Davon können die Mädchen nur profitieren.“ Beste Voraussetzungen für den Zuschauerzuspruch sind zumindest gegeben.
Die Tribüne in Kakenstorf wurde zwischenzeitlich mit Klappsitzen ausgestattet, die vom Center Court Rotherbaum in Hamburg stammen. Der Deutsche Tennisbund hat das Stadion dort umgestaltet und die ausrangierten Sitze kostenlos an interessierte Vereine abgegeben. „Die Chance haben wir ergriffen und mit einem kleinen Team von Mitstreitern für den Transport und die Montage bei uns auf der Tribüne gesorgt. Das hätten wir uns sonst nicht leisten können“, so Spletter. Die Bewertung der neuen Ausstattung von Ex-Tennisprofi Udo Riglewski, der seit rund vier Jahren wöchentlich Trainerstunden in Kakenstorf gibt und entscheidend an der herausragenden spielerischen Entwicklung einiger Mädchen aus dem A-Juniorinnen Team mitgewirkt hat, lautete: „Cool!“

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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