Handball-Verbandsliga Frauen Nord
MTV Tostedt verliert mit 24:25
Die Handballfrauen des MTV Tostedt (Platz 6) haben am gestrigen Samstag im Heimspiel der Verbandsliga Nord mit 24:25 Toren gegen den Tabellenvorletzten TSV Bremervörde verloren. Zur Halbzeit lag das Gästeteam aus Bremervörde bereits mit 18:9 in Führung. Tostedts beste Werferin war Sarah Völckers mit acht Toren.
Fast zeitgleich kam Hollenstedts zweite Mannschaft (Platz 5) zu einem 37:33 (20:15)-Sieg gegen die dritte Mannschaft der HSG Stade-Fredenbeck. Tabellenführer bleibt der SV Werder Bremen II, der mit 31:21 gegen die SG Findorff gewann. (cc)
Angriff auf Rettungskräfte und Polizei in Stade: In einem Reihenhaus im Sprehenweg eskalierte ein Einsatz am Samstagabend. Vater und Sohn müssen sich nun wegen tätlichen Angriffs verantworten. Rettungskräfte und Polizeibeamte in Stade angegriffen Was als medizinischer Notfall gemeldet wurde, endete am Samstagabend in einem handfesten Einsatz für Rettungsdienst und Polizei in Stade. Zwischen 19:30 Uhr und 19:45 Uhr wurden die Einsatzkräfte in den Sprehenweg gerufen – doch vor Ort stellte sich die Lage ganz anders dar als zunächst gedacht. Notruf wegen medizinischem Notfall Über den Notruf 112 war ein medizinischer Notfall in einem Reihenhaus gemeldet worden. Nach erster Einschätzung der Leitstelle rückten vorsorglich eine Notärztin, drei Rettungsassistenten sowie eine Streifenwagenbesatzung an. Eine übliche Maßnahme, wenn unklar ist, was die Einsatzkräfte vor Ort erwartet. Doch statt eines Patienten in akuter Not trafen die Einsatzkräfte auf einen 52-jährigen Mann, der erheblich alkoholisiert war – und alles andere als kooperativ. Aggressives Verhalten gegenüber Einsatzkräften Der Familienvater zeigte sich den Angaben zufolge sowohl verbal als auch körperlich aggressiv. Die Situation spitzte sich schnell zu: Der 52-Jährige versuchte einem Polizeibeamten das dienstliche Pfefferspray von der Koppel zu entreißen. Die Beamten mussten ihn schließlich zu Boden bringen. Doch selbst dort leistete der Mann erheblichen Widerstand gegen seine geplante Ingewahrsamnahme. Sohn greift ein – Situation eskaliert weiter Während die Polizei versuchte, den 52-Jährigen unter Kontrolle zu bringen, griff dessen 21-jähriger Sohn in das Geschehen ein. Bis dahin galt er als friedlich und kooperativ – doch in diesem Moment wollte er offenbar die Festnahme seines Vaters verhindern. Er setzte zu einem Faustschlag gegen die Beamten an, wurde jedoch von den Rettungskräften körperlich zurückgedrängt. In der Folge kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Sohn und den Rettungskräften. Schließlich gelang es einem Polizeibeamten, den 21-Jährigen aus dem Reihenhaus zu bringen und an inzwischen angeforderte Unterstützungskräfte zu übergeben. Rettungsassistentin leicht verletzt Bei dem Einsatz wurde eine Rettungsassistentin leicht an der Hand verletzt. Sie musste ambulant versorgt werden, konnte den Dienst jedoch nach ersten Informationen fortsetzen. Der 52-Jährige wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in den Polizeigewahrsam nach Stade eingeliefert. Ermittlungen gegen Vater und Sohn Gegen beide Männer wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen ermittelt.
Redakteur:Roman Cebulok aus Buchholz |
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