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Quartier Berliner Straße in Tostedt wird ausgebaut

Die Berliner Straße und die angrenzenden Straßen sind in keinem guten Zustand (Foto: bim)
bim. Tostedt. Die Straßen im sogenannten Quartier Berliner Straße in Tostedt sind in die Jahre gekommen, die Fahrbahnen in keinem guten Zustand. Die vorläufige Ausbauplanung wurde vom Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung verabschiedet.
Die Oberflächen der fünf Straßen werden in verschiedenen Bauabschnitten zwischen 2019 und 2021 erneuert und teils gepflastert. Die Beleuchtung und der Regenwasserkanal, dessen Größe den heutigen Erfordernissen angepasst wird, werden ebenfalls erneuert. Folgendes ist geplant:
Am Lönsweg: Die bisher 3,20 Meter breite Fahrbahn samt Parkflächen wird auf 4,75 Meter verbreitert und der Wendehammer auf 18 mal 18 Meter vergrößert.
Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße: Obwohl an der Straße Realschule und Gymnasium liegen und es zu den Stoßzeiten durch Bring- und Holverkehr sowie die gleichzeitige Nutzung von Radfahrern und Fußgängern "wuselig" ist, wie Bauamtsleiter Axel Seute meinte, gibt es keine Unfallhäufung. Daher soll die Flächenaufteilung von 5,50 Metern Straße und einseitigem, eineinhalb Meter breitem Gehweg erhalten bleiben.
Berliner Straße: Der westliche Abschnitt wurde 2007 neu asphaltiert und fällt nicht in die Planung. Der aufgeweitete Abschnitt im Bereich Schillerstraße und Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße sowie der Verlauf in Richtung Bahnhofstraße (L141) soll nicht wieder asphaltiert, sondern gepflastert werden und einen beidseitigen Gehweg von 1,65 Metern inklusive Borden erhalten. Der Platz soll optisch durch ein Pflasterband aus Granitsteinen strukturiert und acht Parkplätze anthrazitfarben gepflastert werden.
Schillerstraße: Der Gehweg soll auf der Westseite bleiben. Der Einmündungsbereich in den Wilhelm-Busch-Weg und das letzte Stück bis zur Berliner Straße sollen braun-bunt gepflastert werden.
Wilhelm-Busch-Weg: Geplant ist eine Mischverkehrsfläche wie Am Lönsweg, die Fahrbahn auf maximal 5,75 Meter Breite zuzüglich beidseitigen Rundborden hergestellt werden. Der Wendehammer bleibt zwölf mal 13 Meter breit.
Die Kosten schätzt das Ingenieurbüro grob auf 1,6 Millionen Euro.
Im August soll den Anwohnern des Quartiers Berliner Straße die Planung im Rahmen einer Anliegerversammlung vorgestellt werden.