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Freiwillige Feuerwehren Buchholz: Sehr viele Einsätze im Jahr 2017

Stadtbrandmeister André Emme (Foto: Feuerwehr Buchholz)
os. Buchholz. Auf ein sehr arbeitsreiches Jahr schauen die fünf Ortswehren der Freiwilligen Feuerwehr Buchholz zurück. Das geht aus dem Jahresbericht des Stadtbrandmeisters André Emme hervor. Demnach rückten die Kameraden in der Nordheidestadt im Jahr 2017 zu insgesamt 615 Einsätzen aus - ein Zuwachs von 256 Einsätzen im Vergleich zum Vorjahr.
Vor allem die Stürme „Grischa“, „Herwart“ und „Xavier“ forderten die Kräfte, u.a. musste die Feuerwehr einen bei Buchholz stehengebliebenen Zug mit rund 150 Insassen evakuieren und diese anschließend im Feuerwehrhaus versorgen.
Im Gedächtnis blieb Stadtbrandmeister Emme zudem das Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Sprötze. Die fünf eingesetzten Wehren mussten bei extremer Glätte versuchen, schnell und sicher zum Einsatzort zu gelangen. Das Haus war nicht zu retten: Ein im Erdgeschoss ausgebrochenes Feuer dehnte sich rapide über das Dachgeschoss auf das ganze Gebäude aus.
In den Buchholzer Feuerwehren leisten derzeit 270 aktive Kameradinnen und Kameraden ihr wichtiges Ehrenamt, 13 mehr als im Jahr zuvor. Die Jugendfeuerwehr zählt 65 Mitglieder, die Altersabteilung besteht aus 77 Kameraden.
Im vergangenen Jahr wurde das 50-jährige Bestehen der Tauchergruppe „Florian“ gefeiert. Diese Spezialeinheit der Stadtfeuerwehr hat sich zum Hauptbestandteil des Fachzuges „Wasserrettung“ im Landkreis Harburg entwickelt.
Um die Einsatzbereitschaft, die Effizienz und allgemein die Schlagfertigkeit der Freiwilligen Feuerwehren in Buchholz zu stärken, wurde ein neuer Feuerwehrbedarfsplan entwickelt. Gemeinsam mit der Politik und der Stadtverwaltung soll u.a. über mögliche Standortveränderungen und -erweiterungen, das Fahrzeugkonzept und Möglichkeiten zur Verbesserung der Tageseinsatzbereitschaft entschieden werden. Wie berichtet, bereiten der Feuerwehrleitung vor allem die aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens schwierigen Anfahrtswege der Kameraden zum Feuerwehrhaus an der Bendestorfer Straße große Sorgen. Ex-Stadtbrandmeister Joachim Behnke hatte im WOCHENBLATT davor gewarnt, dass bestimmte Einsatzorte südlich der Bahnstrecke Bremen-Hamburg nicht mehr in der notwendigen Kürze der Zeit erreicht werden könnten.
• Der Feuerwehrbedarfsplan wird in der Sitzung des Bau- und Ornungsausschusses am Mittwoch, 24. Januar, ab 18.30 Uhr in der Rathauskantine öffentlich vorgestellt.