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Nach 125 Spenden ist Schluss

Wissen, wie wichtig Blutspenden ist: Monika Hein (75) mit ihrem Ehemann Otto (80)

Monika Hein aus Sprötze spendete insgesamt über 62 Liter Blut

as. Buchholz. „Ich staune selbst, wie viel da zusammen kommt, wenn man vier Mal im Jahr spendet“, wundert sich die engagierte Blutspenderin Monika Hein aus Sprötze, als sie die Ehrenkunde und den goldenen Anhänger für ihre 125. Spende ansieht.
Die 75 Jahre alte Rentnerin musste allerdings erst von ihrem Ehemann, Otto Hein (80), der schon insgesamt 80 Mal gespendet hat, vom Blutspenden überzeugt werden. Sie hatte zu Beginn Angst vor der Blutabnahme, stellte dann aber fest, dass das Blutspenden gar nicht so schlimm ist.
„Außerdem ist das Blutspenden wie ein Arztbesuch“ schmunzelt Monika Hein. „Schließlich wird man vor dem Blutspenden gründlich untersucht. Man muss gesund sein, und der Blutdruck darf auch nicht zu hoch oder zu niedrig sein“, erklärt sie. Damit hat die sportliche Uroma keine Probleme, schließlich hält sie sich mit Gymnastik fit und fährt auch schon mal mit dem Fahrrad zum Blutspenden.
Anderen Spendern rät sie, vor der Blutabnahme viel zu trinken und die Ruhezeiten einzuhalten. Die Altersgrenze für Blutspender, die bei 72 Jahren liegt, wurde auf Wunsch von Monika Hein und nach der Untersuchung durch eine Ärztin für sie außer Kraft gesetzt.
Das Ehepaar, das seit den 1960er Jahren spendet, weiß auch aus eigener Erfahrung, wie wichtig Blutspenden sind - Otto Hein hat selbst einmal vor einer schwierigen Operation eine Spende benötigt. „Wir möchten anderen Menschen helfen. Einfach eine gute Tat tun“, fasst Monika Hein die Beweggründe der beiden zusammen.
Nach der 125. Spende möchte sie jetzt aber aufhören, schließlich hat sie insgesamt schon über 62 Liter gespendet. Langweilig wird ihr wohl nicht, denn mit drei Enkeln und einem Urenkel ist immer etwas los.