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Tierheimfest in Buchholz: Viele Besucher wollten mit Hector eine Runde drehen

Der blinde Andreas Schmelt (v. li.) erklärte Ludwig Lach und seiner Enkelin Angelina (7), wie Labrador Hector ihn sicher durchs Leben führt
os. Buchholz. Hector war der ungekrönte Star beim Kinderfest des Buchholzer Tierheims: Viele Besucher drehten am vergangenen Sonntag mit dem Labrador eine Runde durch den Hindernisparcours.
Der Labrador ist Blindenführhund. "Ich muss und kann ihm blind vertrauen", sagt Andreas Schmelt. Der Vorsitzende des Vereins "Deutsche Blindenführhunde" beantwortete geduldig alle Fragen der interessierten Gäste. Hector kennt 50 Zeichen und führt sein blindes Herrchen gefahrlos durch den Alltag. "Der Hund kennt auch meine Höhe und unsere gemeinsame Breite", berichtet Schmelt. Wenn er zum Beispiel gegen einen Ast zu stoßen droht, bleibt Hector vor dem Hindernis stehen. Sechs bis zwölf Monate dauert die Ausbildung eines Blindenführhundes, bis ca. zum zehnten Lebensjahr sind sie im Einsatz.
Auch sonst bekamen die zahlreichen Besucher viele Informationen zum Tierheim. Die Mitarbeiterinnen führten die Gäste u.a. zu den Vermittlungstieren. Neuzugang ist die sechs Monate alte Briard-Mischlingshündin "Püppi": Sie hat offenbar keine guten Erfahrungen mit Menschen gemacht und ist noch sehr ängstlich. "Langsam fasst sie zu uns aber Vertrauen", sagt Tierheim-Mitarbeiterin Sandra Bienek. Sie ist optimistisch, dass "Püppi" in Kürze zur Vermittlung freigegeben werden kann.
Infos unter www.tierheim-buchholz.de.