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Feuerwehren aus dem Landkreis Harburg und DLRG Buchholz erneut im Hochwassereinsatz an der Elbe

Im Amt Neuhaus (Landkreis Lüneburg) errichteten die Feuerwehrkräfte aus dem Landkreis Harburg Sandsack-Wälle (Foto: Feuerwehr)
(os). Nachdem die Behörden die Hochwasserprognose an der Elbe dramatisch nach oben korrigiert haben, mussten Feuerwehrleute aus dem Landkreis Harburg auch an diesem Wochenende Dienst mit hunderten anderen Rettungskräften leisten. Am Sonntagmorgen rückte der Fachzug Deichverteidigung 3 (bestehend aus den Ortswehren Asendorf, Dierkshausen, Marxen, Nindorf, Ollsen, Quarrendorf, Schierhorn, Sahrendorf/Schätzendorf), Theishope, Undeloh, Eyendorf, Lübberstedt, Garlstorf, Gödenstorf-Oelstorf, Putensen, Wulfsen, Salzhausen, Tangendorf, Toppenstedt und Vierhöfen) ins Hochwassergebiet im Landkreis Lüneburg aus. Im Amt Neuhaus füllten die Feuerwehrleute Sandsäcke, sicherten und erhöhten die Deiche.
Nach jetzigen Prognosen erreicht die Scheitelwelle der Flut am kommenden Donnerstag die besonders gefährdeten Städte Hitzacker und Lauenburg. Die Hilfskräfte aus dem Landkreis Harburg rechnen mit weiteren Hochwassereinsätzen.

Auch der DLRG-Ortsverein Buchholz wurde in den vergangenen Tagen mehrfach ins Einsatzgebiet an der Elbe gerufen. U.a. füllten die Mitglieder in Tripkau Sandsäcke und schleppten sie zum Deich.

Die Deiche im Landkreis Harburg sind trotz der prognostizierten Höchststände nicht gefährdet. Das betont Landrat Joachim Bordt. Um auf alle Fälle vorbereitet zu sein, ergreife der Artlenburger Deichverband - unterstützt durch die Kreisverwaltung, Feuerwehren, Polizei und die Samtgemeinde Elbmarsch - Präventivmaßnahmen zur Deichverteidigung, um angesichts der langen Standzeiten des Hochwassers und damit verbundener Qualmwasserbildung sofort eingreifen zu können. Deichwachen seien aufgezogen, bis zum Elbeseitenkanal hat der Verband den Deich durch Sandsäcke um 30 Zentimeter erhöht. Für das Kreisgebiet sei eine Erhöhung der Deiche nicht notwendig, allerdings würden vom Elbeseitenkanal bis Marschacht in Kürze flächendeckend alle zwanzig Meter Sandsackpaletten platziert, so Bordt. Das Betreten der Deiche ist verboten, um eventuelle Rettungsmaßnahmen nicht zu gefährden. Bei Zuwiderhandlung drohen bis zu 1.000 Euro Geldstrafe.