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Kommt jetzt der Straßenfeger zurück?

Kein schöner Anblick: Zigarettenkippen und ein kaputtes Fahrrad am Kabenhof

Überall dreckige Ecken: Buchholz hat ein massives Müllproblem

os. Buchholz. Wer derzeit durch Buchholz geht, stößt überall auf dreckige Ecken. Die Nordheidestadt hat ein massives Müllproblem. Kann der gute, alte Straßenfeger Abhilfe schaffen?
"Wenn sie den dreckigsten Platz in ganz Buchholz sehen wollen, empfehle ich einen Besuch vor dem Kabenhof", kritisierte Heribert Osburg jüngst in der Bürgersprechstunde des Buchholzer Stadtrates. Tatsächlich ist es im gesamten Bahnhofsumfeld sehr schmutzig. Zigarettenkippen, Glas und Verpackungsmüll werden vor dem Kabenhof und im Gleisbett vor dem Bahnhof einfach in die Gegend geschmissen. "Am Kabenhof sind viele Dreckfinken tätig", erklärt Bürgermeister Wilfried Geiger. Man habe mit dem Eigentümer des Park- und Geschäftshauses vereinbart, dass dort täglich mindestens einmal gereinigt wird. Offenbar reicht das aber bei Weitem nicht aus. "Ich weiß nicht, was wir dort noch besser machen können", räumt Geiger ein.
Nicht viel besser sieht es im Gewerbegebiet am Nordring aus. Die Rabatten sind voll von Verpackungsmüll. Mehrfach haben Bürger die Stadt auf das Problem hingewiesen, doch passiert sei nichts. Ist die Müll-Hotline doch nicht so effektiv, wie die Stadt immer behauptet?
Die FDP-Ratsfraktion will dem Problem jetzt mit dem Straßenfeger Herr werden. Die Stadt soll Möglichkeiten prüfen, diesen an Orten mit hohem Publikumsaufkommen einzusetzen. In der Vergangenheit hatten die Freidemokraten den Straßenfeger mehrfach vergeblich aufs Tapet gebracht. "Alle Lösungsansätze der Stadt als Antwort auf unsere bisherigen Anträge zur Verbesserung der Situation haben ganz offensichtlich nicht zum angestrebten Ziel geführt", erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Arno Reglitzky. Buchholz solle als aufstrebende Stadt das Thema Sauberkeit für die Zukunft bewusst hochhalten und ausbauen.