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Praxis-Test für Werbe-Pylon

Mit dieser Hebebühne simulierten die Dibberser Gewerbetreibenden die Auswirkungen eines Werbe-Pylons

Gewerbetreibende in Dibbersen simulierten Auswirkung der Werbe-Anlage

os. Buchholz. Bringt dieser Praxis-Test die Stadt Buchholz zurück an den Verhandlungstisch? Mit einer rund 30 Meter hohen Hebebühne haben Gewerbetreibende aus Dibbersen am vergangenen Samstag die Wirkung des Werbe-Pylons simuliert, mit dem die Unternehmer die Auswirkungen der neuen Umgehungsstraße "B75 neu" auf ihre Geschäfte mindern wollen. Unterstützt wurden die Firmeninhaber vom parteilosen Bürgermeister-Kandidaten Ronny Bohn.
Wie berichtet, wollen die Dibberser Unternehmer mit dem Pylon auf ihre Geschäfte hinweisen. Sie fürchten, dass viele Autofahrer nach Fertigstellung der neuen Schnellstraße einfach an Dibbersen vorbeirauschen. Stadt und Teile der Politik haben das Vorhaben bislang abgelehnt, da im Außenbereich derartige Werbeschilder nicht zulässig seien. Zu den Verhinderern zählen u.a. Dibbersens Ortsbürgermeisterin Gudrun Eschment-Reichert und CDU-Ortsvereinschef Christian Horend, die beide in Dibbersen in Sichtweite zu dem angedachten Werbe-Pylon wohnen und "Lichtverschmutzungen" (Horend) fürchten.
"Wir hoffen, dass wir durch unseren Praxis-Text ein Umdenken erreichen", sagt Unternehmer Hans-Werner Püttjer. Man erkenne deutlich, dass die Auswirkungen des Pylons deutlich geringer seien als von den Kritikern befürchtet. Püttjer setzt darauf, dass die Stadt nun doch in ein Mediationsverfahren einsteigt, das vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg vorgeschlagen wurde, um einen Kompromiss zu erreichen. Püttjer und die anderen Unternehmer sehen für die Buchholzer Baubehörde durchaus Ermessensspielraum, einen Werbe-Pylon zu errichten.