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Verein aufgelöst - Vermögen gespendet

Bei der Scheckübergabe: Prosper-Christian Otto (li.) und Helmut Martens (re.) vom Verein IWL mit Peter Kröger (Freiwillige Feuerwehr Sprötze, 2. v. li.) und Hans Dittmer (Hospiz Nordheide)

"Interessengemeinschaft Wohnhäuser Lohbergen-Höllental" übergibt je 4.577 Euro an Hospiz Nordheide und Freiwillige Feuerwehr

os. Buchholz. Nach seiner Auflösung hat der Verein "Interessengemeinschaft Wohngebiet Lohbergen-Höllental" (IWL) zwei Institutionen glücklich gemacht: Aus dem verbleibenden Vereinsvermögen erhielten das Hospiz Nordheide und die Freiwillige Feuerwehr Sprötze jeweils 4.577,02 Euro. Die ehemaligen IWL-Vorstandsmitglieder Prosper-Christian Otto und Helmut Martens übergaben jetzt symbolisch Schecks an Hans Dittmer (Hospiz Nordheide) und Ortsbrandmeister Peter Kröger.
Die IWL hatte sich 1998 gegründet, um den drohenden Abriss der Häuser im Landschaftsschutzgebiet Lohbergen-Höllental zu verhindern. Diese wurden zunächst als Wochenendhäuser genutzt und nach dem Zweiten Weltkrieg als Dauerwohnhäuser eingerichtet. Problem: Für viele Häuser gab es keine Baugenehmigungen. Wie berichtet, wurde vor allem für den IWL-Vorsitzenden Otto der Kampf zum Bumerang. Er klagte erfolgreich gegen den B-Plan, mit dem die Stadt die Häuser nachträglich legalisieren wollte. Daraufhin verfügte die Stadt den Komplettabriss von Ottos Wohnhaus, das zu großen Teilen schwarz gebaut wurde und nach Ansicht der Stadt nicht im Außenbereich stehen durfte. Nach jahrelangem Kampf vor Gericht wurde die 177-qm-Immobilie am Dependahl im vergangenen September abgerissen. In seiner Hochphase hatte der IWL 128 Mitglieder, zuletzt waren es noch 32.
Für das Hospiz und die Freiwillige Feuerwehr ist die Spende der IWL eine große Hilfe. Das Hospiz will mit dem Geld seine Hospiz- und Palliativarbeit stärken, die Freiwillige Feuerwehr wird die Spende für Ausrüstungsgegenstände verwenden.