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Strahlentherapie im Krankenhaus Buchholz: Metastasen wirksam stoppen

Dr. Uwe Imgart (Foto: Krankenhaus Buchholz)
(nw). Es gibt eine neue und vielversprechende Behandlungsoption für Patienten mit fortgeschrittenem Krebs. Die Strahlentherapie im Krankenhaus Buchholz berät Patienten dazu.
Die Leber ist das Organ, in das vor allem Lungen-, Darm- und Brustkrebs als erstes Metastasen streuen. In diesem Stadium ist die Krebserkrankung in aller Regel nicht mehr zu heilen. Doch kann eine gezielte Therapie vielen Patienten noch eine längere krebsfreie Zeit schenken. Bisher wurden die Metastasen in der Leber entweder operativ entfernt oder mit Hilfe der Radiofrequenztherapie zerstört. Dabei schiebt der Operateur eine Sonde durch die Bauchdecke an die Metastasen heran.
Jetzt gibt es neue Studienergebnisse. Diese zeigen, dass die bildgesteuerte und computerassistierte (stereotaktische) Bestrahlung bessere Ergebnisse erzielt. Zugleich ist sie schonender als die bisherigen Verfahren und lässt sich sogar bei Tochtergeschwülsten mit einer Größe von fünf Zentimetern und mehr erfolgreich anwenden. Dabei wird die Lebermetastase punktgenau aus verschiedenen Richtungen bestrahlt und geht zugrunde. Das gesunde Gewebe wird geschont.
„Patienten mit kleineren Geschwülsten haben durch die Bestrahlung keinerlei Einschränkungen ihrer Lebensqualität“, so Dr. Uwe Imgart, Leitender Arzt der Buchholzer Strahlentherapie. Ist der Tumor größer, sind kurzfristig Appetitverlust und Abgeschlagenheit möglich, doch erholt sich der Patient in den meisten Fällen schnell wieder“, so Dr. Imgart. Der Strahlenspezialist gibt in seiner Sprechstunde für stereotaktische Präzisionsbestrahlung gern Auskunft darüber, welche Patienten für die neue Therapie geeignet sind und wo sie die Behandlung bekommen.
• Weitere Infos unter www.strahlentherapie-buchholz.de.