Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Bahn verkauft in Buxtehude Grundstück direkt an den Gleisen

Dieses Flächen will die Bahn verkaufen. Eine neue Bebaubung wäre möglich, bedarf aber einer umfangreichen Vorplanung

tk. Buxtehude. Die Bahn verkauft in Buxtehude an der Bahnstraße rund 13.000 Quadratmeter Land. Zur Zeit werden diese Flächen überwiegend von Kleingärtnern genutzt. Nach WOCHENBLATT-Informationen haben zwei potentielle Käufer, nämlich Stadt und Stadtwerke, kein Interesse am Erwerb. Bei der Bauverwaltung habe es aber schon Anfragen von interessierten Investoren gegeben.

Der Haken an den Flächen: Sie sind planungsrechtlich Außenbereich, obwohl sie mitten in der Stadt liegen. Für jede Form von Bebauung muss daher ein Bebauungsplan (B-Plan) aufgestellt werden. Weil die Bahngleise direkt nebenan liegen, sind die Anforderungen zum Lärmschutz hoch. Auch die Erreichbarkeit, die nicht über Bahngelände verlaufen kann, ist ein Problem, das ein Investor lösen muss.
Auf den ersten Blick naheliegend: Die Stadtwerke kaufen das Gelände als potentielle Erweiterungsfläche für die P&R-Anlage. Eckhard Dittmer von den Stadtwerken bestätigt, dass es Gespräche darüber gegeben habe. Aber: "Wir haben kein Interesse."

Zwischen dem Bahn-Grundstück und der P&R-Anlage liegt eine Fläche der Stadtentwässerung. Eine Erschließung darüber sei nicht möglich.
Hinzu kommt: "Irgendwann werden die Wege für die Pendler zu weit", so Dittmer. Mit 50 zusätzlichen Stellplätzen sei der Bedarf derzeit gedeckt. Wenn diese Zahl nicht mehr reiche, könne nur noch in die Höhe erweitert werden - so wie derzeit in Neu Wulmstorf.