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Es läuft rund im Buxtehuder Freizeithaus

Coole Location für eine Jugendhilfe-Ausschusssitzung: Die "Arena" im Freizeithaus Buxtehude
Anfrage zur Raumnutzung im Freizeithaus kam nicht bei allen gut an

tk. Buxtehude. Wird das Freizeithaus Buxtehude (FZH) zu wenig genutzt und muss daher an einem neuen Konzept gefeilt werden? Diese Anfrage hatten gemeinsam Grüne, FDP und BBG/FWG gestellt. Bei der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses lautete die klare Antwort: Der Laden läuft.
Die Anfrage der drei Fraktionen hatte für Unmut bei FZH-Nutzern, Mitarbeitern und teils auch in der Stadtverwaltung geführt. Grund: Mit der Raumfrage wurde indirekt das komplette pädagogische Konzepte hinterfragt. Das FZH ist nach einer Pause erst im Herbst 2014 nach einer umfangreichen Sanierung mit neuen Angeboten an den Start gegangen.

Stadtjugendpfleger Marc Olszweski stellte die aktuelle Situation im FZH vor: Der offene Bereich, der von 15 bis 20 Uhr angeboten wird, werde von 40 bis 60 Jugendlichen pro Tag besucht. Zudem laufen Projekte und Kurse. Das FZH ist außerdem der "Spielort" für den Ferienspaß, der über die Sommerferien hinaus acht Wochen im Jahr angeboten wird und täglich von 100 Kindern genutzt wird.
Im FZH sind Angebote der Familienhilfe untergebracht und Vereine, von den Kanuten bis zum Stadtorchester, sind zu Gast. Fazit von Jugendamtsleiterin Andrea Lange-Reichhardt: "Freie Kapazitäten gibt es nur noch vereinzelt vormittags."
Einzelne Nutzer des FZH und pädagogische Mitarbeiter machten anschließend deutlich, dass sie zufrieden sind, derzeit keinen Bedarf an neuen Konzepten oder einer grundsätzlichen Neuausrichtung sehen.

In diesem Zusammenhang ein wenig peinlich: Dörte Matthies (FDP), eine der Antrags-Autorinnen, begründete die Anfrage und sprach vom Freizeithaus als "Freizeitheim" und wollte zur Raumbelegung den "Stundenplan" sehen. Weil die neuerliche Debatte über das FZH bei einigen Besuchern für Verunsicherung gesorgt hatte, appellierte Franziska Knoefel (SPD) an die anderen Ausschussmitglieder: "Lasst uns weniger schreiben und mehr miteinander reden."