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Teure Buxtehuder Flüchtlingsunterkunft: "Das Wohl der Menschen an erster Stelle"

Susanne Brahmst, Sozialdezernentin beim Landkreis Stade (Foto: archiv)

tk Stade/Buxtehude. "An erster Stelle steht das Wohl der Menschen", sagt Susanne Brahmst, Sozialdezernentin des Landkreises Stade. Daher werde der Kreis die neun Euro Kaltmiete für die Unterkunft von Flüchtlingen akzeptieren. Das sei immer noch günstiger als die Unterbringung in einem Hotel.

Kreis wie Gemeinden stehen unter Druck: "Wir brauchen schnell Lösungen, denn der Zustrom von Menschen wird zunehmen", so Brahmst. Die Sozialdezernentin macht aber auch deutlich, dass es keine nach oben offene Preisspirale geben wird. Wenn es bessere und günstigere Lösungen gebe, seien es die teuren Verträge, die als erste gekündigt würden.

Grundsätzlich können keine Aussagen darüber getroffen werden, wo die Unterbringung von Flüchtlingen günstiger und wo sie teurer sei. Zu unterschiedlich seien die Mitniveaus auf dem Land und in der Stadt. Die Städte hätten tendenziell eher Probleme, günstigen Wohnraum zu finden.

Wobei Susanne Brahmst viele Kommunen für ihr Engangement bei der Unterbringung von Flüchtlingen lobt: "Die besten Lösungen sind nicht immer die teuersten."
Der Landkreis bekommt vom Land jährlich ein festes Budget, aus dem alle Leistungen für Asylbewerber bezahlt werden sollen. Eine Summe, die nicht ausreicht. Schon gar nicht angesichts der steigenden Zahlen von Menschen, die eine neue Heimat suchen.

Den Artikel über die die Unterkunft an der Bebelstraße lesen Sie hier