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Die Vergangenheit bewahren - Volksbank Lüneburger Heide unterstützt Heidemuseum in Wilsede

"Diese Intarsien werden bald restauriert", freuen sich Hermann Poppe (Volksbank) und Julia Hallmann (VNP) (Foto: Volksbank)
mum. Wilsede. Im trüben Januar-Licht, das in die Stube des Heidemuseums in Wilsede fällt, sind die feinen Schnitz- und Einlegearbeiten kaum zu erkennen. Erst eine Lampe bringt die warmen Holztöne zum Leuchten. "Magdalena Ilsabe Mackens. Anno 1776" steht in großen Buchstaben über der mit Intarsien geschmückten Tür. Ein Geschenk zur Hochzeit? Vielleicht die Mitgift, die für das neu errichtete Haus bestimmt war? Eindeutig belegt die Jahreszahl, wie alt das Meisterstück ist: Bald 240 Jahre.
Die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Hier fehlt eine Leiste, dort ist ein Mosaik beschädigt. Doch bald soll das Stück in neuem Glanz erstrahlen. Die Volksbank Lüneburger Heide eG überreichte jetzt der Stiftung Naturschutz Lüneburger Heide eine Spende in Höhe von 6.100 Euro. Der größte Teil davon ist für die Wiederherstellung der Tür und weiteren Intarsienschmuckes bestimmt. Ein weiterer Teil fließt in die Medienausstattung der Stiftung.
"Im Frühjahr beginnt die Restauratorin mit ihrer Arbeit", sagt Julia Hallmann, Fachbereichsleiterin Naturschutz und Informationseinrichtungen beim Verein Naturschutzpark (VNP). "Zu Ostern soll alles fertig sein."
Der Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide wird seit vielen Jahren von der Volksbank unterstützt. Die Geschichte beider Institutionen ist eng mit dem Wirken des Egestorfer Pastors Wilhelm Bode (1860-1927) verknüpft. Er hatte 1888 den Egestorfer Spar- und Darlehnskassenverein gegründet, einen der ältesten Vorläufer der heutigen Volksbank.