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Tolle Leistungen: Harsefelder Bürgermeister ehrte erfolgreiche Sportler

Die geehrten Sportler Foto: Flecken Harsefeld
jd. Harsefeld. Der Sport hat in Harsefeld einen hohen Stellenwert. Das zeigt sich daran, dass Bürgermeister Michael Ospalski alljährlich diejenigen Sportler ins Rathaus einlädt und mit einer Urkunde ehrt, die sich im Jahr zuvor durch besondere Leistungen hervorgetan haben. In den Reihen der 66 Geehrten war diesmal sogar ein Vize-Europameister: Speerwerfer Carsten Wetzel hat 2017 bei den europäischen Titelkämpfen der Leichtathletik-Senioren die zweitbeste Weite erzielt. Die anderen Sportler standen im Vorjahr ebenfalls bei Wettkämpfen auf dem Treppchen. Sie waren von der Kreisebene aufwärts erfolgreich. Zusätzlich zur Urkunde überreichte Ospalski seinen Gästen ein Handtuch mit dem Harsefelder Wappen.

Einige haben schon eine kleine Sammlung im Wäscheschrank, weil sie bereits in den Vorjahren sportliche Erfolge erzielen konnten. Sie würden die ganze Prozedur ja schon kennen, meinte Ospalski scherzhaft. Der Bürgermeister fand nicht nur lobende Worte für die sportlichen Leistungen, er richtete seinen Dank auch an diejenigen, die im Hintergrund dafür sorgen, dass diese Leistungen überhaupt möglich werden. Neben Trainern und Übungsleitern seien das auch die Eltern, die bereit seien, sich zu engagieren.

Von den Leichtathleten des TuS Harsefeld waren bei der Ehrung die verschiedensten Disziplinen und Altersklassen vertreten. In der Runde der geehrten Leichtathleten war die elfjährige Kugelstoßerin Lena Brunkhorst die jüngste und der 74-jährige Diskuswerfer Wilfried Korn der älteste. Drei junge Damen entsandte die Rollkunst-Sparte. Erfolgreichste im Trio ist Milena Szamocki (12), die den Landestitel holte.

Ebenfalls das TuS-Abzeichen tragen die beiden Tennis-Cracks Noah Weigand und Mika Walter sowie 15 Fußballerinnen im Alter von 14 und 15 Jahren. Sie bilden das C-Juniorinnen-Team, das 2017 den Bezirkspokal errang. Nicht ganz so jung sind die "LA Squasher": Sie kommen auf ein Durchschnittsalter von 20 Jahren. Damit sind die vier Spieler aber immerhin das jüngste Team in der Squash-Bundesliga, in die sie vor zwei Jahren aufgestiegen sind. Ein paar Jahre mehr zählen die Faustballer des SV Ruschwedel. Die Truppe, die den dritten Platz bei den Norddeutschen Meisterschaften errang, ist im Schnitt etwa 50 Jahre alt.

Nicht zu vergessen die fast 20 Schützen, die eine Urkunde erhielten: Die Mitglieder des Harsefelder und des Issendorfer Schützenvereins erzielten entweder gute Einzelleistungen oder stellten ihr Können im Team unter Beweis.