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Ideen haben - Antworten geben / "Harsefeld 2030": Die Samtgemeinde soll ein Leitbild für die Zukunft erhalten

Harsefeld richtet den Blick in die Zukunft (Foto: Samtgemeinde Harsefeld)
jd. Harsefeld. Es ist eine Art Daseinsvorsorge - bezogen auf kommunale Belange: Die Samtgemeinde Harsefeld will ein Leitbild für die Zukunft entwickeln. "Harsefeld 2030" wird dieses Zukunftskonzept heißen, das Antworten auf viele Fragen geben soll, die sich um die Entwicklung der Geest-Gemeinde drehen. Dazu werden Fachplaner gemeinsam mit allen Beteiligten - das sind neben Verwaltung und Politik die örtliche Wirtschaft, die Vereine und Verbände und nicht zuletzt auch die Bürger - Ideen entwickeln.
Wie viele Menschen werden 2030 in Harsefeld leben? Wie sieht dann die Altersstruktur aus? Welche Anzahl an Kindergärten, Schulen und Senioreneinrichtungen wird benötigt? Wird die Gemeinde weiter in die Infrastruktur investieren können? Wie kann die wirtschaftliche Entwicklung gefördert werden? Wie sehen die Wohnbedingungen aus? Diese und ähnliche Fragen müssen gestellt werden, wenn man sich mit der Zukunft Harsefelds befasst.
Am Ende der Überlegungen soll dann die Formulierung des Leitbildes stehen, in dem die wichtigen Zukunftsaufgaben umrissen werden. Schon jetzt ist eine Steuerungsgruppe dabei, Vorschläge zu erarbeiten, welche Handlungsfelder in das Leitbild aufgenommen werden. Das Planungsbüro "Niedersächsische Landgesellschaft" begleitet die Arbeit der Steuerungsgruppe fachlich.
Vorausgegangen ist bereits eine Untersuchung zur Entwicklung der Einwohnerzahlen.
Die Prognose macht deutlich, vor welcher Herausforderung die Samtgemeinde Harsefeld in Bezug auf den demografischen Wandel steht: 2015 machte der Anteil der über 60-Jährigen rund 18,6 Prozent der Bevölkerung aus. 15 Jahre zuvor (2000) waren es nur 12,8 Prozent und 2030 werden es laut Prognose sogar 24,1 Prozent sein. Innerhalb dieser 30 Jahre wird die Zahl der Kinder und Jugendlichen von 23,8 auf 16,9 Prozent sinken. Das bedeutet: Die Einwohner Harsefelds werden immer älter.
Wie kann man darauf reagieren? - Das wird sicher eine der wichtigsten Fragen sein, die es zu beantworten gilt.
• Die Auftaktveranstaltung "Harsefeld 2030“ findet am Montag, 7. März, um 19 Uhr im Harsefelder Rathaus statt.