Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Wechsel an der Spitze der Harsefelder Sparkassen-Filiale: Wilhelm Hilz übergibt Leitungsposten an Jens Papke

Wilhelm Hilz (li.) mit seinem Nachfolger Jens Papke (Foto: jd)
jd. Harsefeld. Am Freitag kommender Woche ist für ihn tagsüber reichlich Händeschütteln sowie Small-Talk angesagt und abends steht noch eine kleine, interne Feier auf dem Programm - danach gibt es für Wilhelm Hilz keinerlei Verpflichtungen mehr: Zunächst fährt der scheidende Harsefelder Filialdirektor der Kreisparkasse Stade (KSK) in den Urlaub und dann kann er das Rentnerdasein in vollen Zügen genießen. Knapp 15 Jahre stand Hilz an der Spitze des 23 Mitarbeiter starken KSK-Teams in Harsefeld. "Ich habe mir immer vorgenommen, bis zum Alter von 65 Jahren zu arbeiten, sofern ich das gesundheitlich hinbekomme", sagt der Filialleiter. Das hat geklappt. Hilz ist fit wie ein Turnschuh - was nicht zuletzt an seinem Hobby liegt: Er ist begeisterter Fußballer und kickt noch immer bei den Alten Herren mit.

Seinen Nachfolger muss der Harsefelder Sparkassenchef nicht groß einarbeiten: Jens Papke (43), der zum 1. Mai. offiziell den Leitungs-Posten antritt, ist seit vielen Jahren Hilz' Stellvertreter. Gemeinsam betreuen sie die gewerblichen Kunden und arbeiteten dabei Hand in Hand. Nicht nur beruflich, sondern auch hinsichtlich ihres Hobby funken sie auf einer Wellenlinie: Papke ist ebenfalls aktiver Fußballer, kickte sogar bei den 1. Herren von Ahlerstedt/Ottendorf. Im Moment hält er allerdings ein wenig den Ball flach. Beruf und Familie fordern ihren Tribut.

Hilz ist 1992 von der Bremischen Volksbank nach Harsefeld gewechselt, um den Posten des stellvertretenden Filialleiters zu übernehmen. Seine Ausbildung als Banker absolviert er in seinem Heimatort Scheeßel. 1975 zog es ihn privat nach Harsefeld - aus verständlichem Grund: "Mein Frau Johanna stammt aus Harsefeld und wir richteten uns eine Wohnung im Haus meiner Schwiegereltern ein." 17 Jahre lang pendelte Hilz zwischen Harsefeld und Scheeßel. Sein jetziger Arbeitsweg ist wesentlich kürzer: "Ich muss nur rund 700 Meter durch den Klosterpark laufen."
Im Ruhestand will sich Hilz, der auch als Bassbläser im Posaunenchor musiziert, ebenfalls mit musikalischen Dingen beschäftigen: Er möchte das Spielen auf der Tuba erlernen und will seine umfangreiche Schallplatten-Sammlung - darunter befinden sich sämtliche Beatles-Alben- digitalisieren.

• Zur offiziellen Verabschiedung von Wilhelm Hilz am Freitag, 15. April, in den Räumen der Harsefelder KSK-Filiale sind alle Kunden, Freunde und Geschäftspartner herzlich eingeladen. Von 11 bis 16.30 Uhr möchte Hilz allen persönlich Adieu sagen.