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"Ein Zeichen für die Wertschätzung der Feuerwehrarbeit" Jesteburger Brandschützer eröffnen ihr neues Domizil

Die Feuerwehr war beinah komplett zur Eröffnung angetreten (Foto: Zensche)
mi. Jesteburg.14.200 Quadratmeter Grundstücksfläche, 1.353 Quadratmeter bebaute Fläche, Einstellmöglichkeiten für sieben Fahrzeuge, eine eigene Waschhalle und insgesamt 1.544 Quadratmeter Aufenthaltsfläche, verteilt auf zwei Stockwerke. Es sind schon echte Superlative, die das neue Feuerwehrhaus in Jesteburg ausmachen. Insgesamt investierte die Samtgemeinde Jesteburg 3,8 Millionen Euro in das neue Domizil der Retter. Geld, das, so betonte Samtgemeindebürgermeister Hans-Heinrich Höper, investiert werden musste, um nicht die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen und ein Feuerwehrhaus zu bauen, das den zukünftigen Herausforderungen an die Feuerwehrarbeit nicht gewachsen ist. Vor zahlreichen Gästen - darunter auch Vertretern von Feuerwehren aus dem ganzen Kreisgebiet -, der Führungsspitze der Kreisfeuerwehr, Jesteburgs Bürgermeister Udo Heitmann,  Samtgemeinderats-Vorsitzender Hans-Heinrich Aldag (CDU) sowie Landtagspolitiker Heiner Schönecke und der SPD-Bundestagsabgeordneten Svenja Stadler, dankte Höper den Brandschützern und dem Rat für die konstruktive Zusammenarbeit. Besonders hob der Samtgemeindebürgermeister den Einsatz von Siegfried Ziegert (SPD): Als damaliger Vorsitzender des Feuerschutzausschusses hätte er das Projekt maßgeblich vorangetrieben.
"Wie eine Gemeinde mit ihrer Feuerwehr umgeht, zeigt, wie sie mit ihren Bürgern umgeht wenn, diese in Not geraten", betonte Gemeindebrandmeister Martin Ohl. Es sei nicht nur die Feuerwehr, sondern auch alle Bürger, die ein funktionierendes und gut ausgestattetes Feuerwehrhaus brauchten. "Dieses Gebäude ist gelebte Gemeinschaft", so Martin Ohl. Nicht nur die Gemeinde, sondern auch die Feuerwehr hätten sich bei seiner Errichtung eingebracht.
"Mindestens 15.000 Arbeitsstunden haben unsere Leute bei Eigenleistungen für die Errichtung des Feuerwehrhauses investiert,“ erklärte dazu Ortsbrandmeister Joachim Röhrs. Der in seiner Rede deutlich machte, was die Mitglieder der Feuerwehr bei der Ausführung ihres Ehrenamts leisten: Dass die Einsätze oft mit menschlichen Tragödien, Toten oder Verletzen einher gingen, dass die Retter, um anderen zu helfen, manchmal ihr eigenes Leben in Gefahr bringen müssen, aber auch wie gut und wichtig die Kameradschaft unter Feuerwehrleuten sei. Abschließend sagte Röhrs: "Wir betrachten unser neues Feuerwehrhaus deswegen auch als ein Zeichen dafür, dass unser Ehrenamt in der Gemeinde und Samtgemeinde Jesteburg wertgeschätzt wird."