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Kunst-Genuss für alle! Kunstverein Stelle lud zum dritten Mal zum "KunstDorf" ein

"KunstWerk Stelle"-Vorsitzende Regina Meier ist zufrieden mit dem Verlauf des dritten "KunstDorfs"
 
Ein Clown begeisterte die kleinen Besucher
mum. Stelle. "Ich glaube, dass wir auf dem richtigen Weg sind", freute sich Regina Meier. Die Vorsitzender des Vereins "KunstWerk Stelle" hatte in den vergangenen Wochen kaum eine ruhige Minute. Gemeinsam mit ihren Vorstandskollegen galt es, zum dritten Mal die beliebte Veranstaltung "KunstDorf Stelle" zu organisieren - ehrenamtlich! Diesmal waren mehr als 50 Künstler in das kleine Dorf gekommen, um überall ihre Arbeiten zu präsentieren. Wirklich überall - in Hinterhöfen und Garagen, in der Kirche, im Rathaus oder einfach auf öffentlichen Plätzen. Dazu gab es noch Musik und Lesungen. Das Event kam wieder einmal gut an - bei Ausstellern und Besuchern -, denn wann sonst erlebt man einen ganzen Ort im Kunst-Rausch.
Kirsten und Heinrich Meyer hatten es an diesem Wochenende wohl am besten getroffen: Das Künstler-Ehepaar saß in einem wunderschönen Hinterhof. Die perfekte Atmosphäre, um sich auf Kunst einzulassen. Das dachten auch zahlreiche Passanten, die in den Hinterhof schlenderten und einen Blick auf die Werke der beiden Hobbykünstler warfen. Während Kirsten Meyer eine Auswahl ihrer Bilder präsentierte, zeigte ihr Mann wunderschöne Eichenstele. Obwohl jede seiner Arbeiten eine große Glaskugel im Zentrum trägt, gleichen sich die Objekte nicht. Konkurrenz gibt es zwischen den Eheleuten nicht. "Mal kommen seine Eichenstele besser an, mal sind es meine Bilder", sagte Kirsten Meyer.
"Diese Veranstaltung ist einfach perfekt", schwärmte Hans-Willy Behneke, der für seine Tochter Tanja Lorenzen auf den Stand aufpasste, damit diese sich etwas zu Essen holen konnte. Wie schon vor zwei Jahren hatte sie ihren Platz vor einer Bank-Filiale gefunden. Zwischen den Beeten und Bänken zeigte sie ihre Kunst - beeindruckende Konstruktionen aus alten Hufeisen. Am besten gefiel den Passanten ein großer Pfau.
"Es gibt hier keine Schwellenangst", so Johanna Frank, die ein paar Schritte weiter die Arbeiten ihres Mannes erklärte. "Die Menschen bleiben einfach stehen und sagen, was sie denken."
Und woran erkannten die Besucher, wo sie den nächsten Künstler finden? Auch da waren die Mitglieder des Kunstvereins pfiffig. Überall dort, wo Kunst und Kultur stattfand, wiesen große bunte Regenschirme den Weg.
So eine Veranstaltung kostet doch bestimmt ein Vermögen? "Das ist nicht der Fall", so Regina Meier. Die Gemeinde beteiligt sich mit einer Ausfallbürgschaft in Höhe von 1.500 Euro. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude spendierte drei neue Zelte. Die restliche Kosten trägt der Verein allein - allerdings ist das Budget bei 50 Mitgliedern und einem Jahresbeitrag von 30 Euro überschaubar. "Wir können uns keinen teuren Schnickschnack leisten", so die Vorsitzende. Diesmal investierte der Verein unter anderem in einen Clown. "Wir wollten auch den Kindern etwas bieten." Das Geheimnis des Steller "KunstDorf"-Erfolgs liegt auf der Hand: Die Mitglieder des Kunstvereins sind Teil des Dorfes geblieben. Das "Wir"-Gefühl ist greifbar. Hier ist Platz für alle Facetten der Kunst. So macht Kunst Spaß!