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Mit dem Mini-Zug von Jesteburg nach Buchholz

Bernd Wenzel regt eine Mini-Bahnverbindung zwischen Jesteburg und Buchholz an (Foto: Archiv)

Bernd Wenzel regt neue Bahn-Verbindung zur Entlastung des Ortskerns an / Zwei Haltestellen in Jesteburg.

mum. Jesteburg. Auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche nahe des Dorfzentrums möchte der Winsener Architekt Ulrich Salvers ein Nahversorgungszentrum errichten (das WOCHENBLATT berichtete über das Konzept exklusiv). Salvers, der gerade in Nenndorf ein ähnliches Projekt erfolgreich umgesetzt hat, hat Edeka-Chef Herbert Meyer und Aldi als Mieter gewonnen. Während viele Jesteburger das Projekt als Bereicherung für Jesteburg betrachten, verweist die Politik auf die schwierige Verkehrssituation an der Kreuzung Sandbarg/Hauptstraße. Jetzt meldet sich Bernd Wenzel zu Wort. Hat der engagierte Naturschützer eine Lösung gefunden?
„Der Vorschlag einer Ortskern-Umfahrungsstraße für Jesteburg wird immer wieder diskutiert“, sagt Wenzel. Zu bedenken sei dabei aber, dass nur 15 bis 20 Prozent des Ortskernverkehrs wirklicher Durchgangsverkehr seien. „Etwa 80 Prozent sind eigener Ziel- und Quellverkehr aus und zu den vielen in die Landschaft hineinragenden Splittersiedlungen“, so Wenzel. Vor allem deshalb werde eine solche Straße nicht gebaut werden. „Meiner Meinung wäre Jesteburg am schnellsten zu helfen, wenn man mehr Berufspendler vom Auto auf die Bahn bekommen würde“, sagt Wenzel. Deshalb schlägt er vor, einmal prüfen zu lassen, ob man eine kurze Bahn-Pendel-Strecke zwischen Jesteburg und Buchholz einrichten kann. Wenzel geht davon aus, dass man zwei Haltepunkte in Jesteburg benötigen würde - einen im Osten und einen im Westen (Gewerbegebiet) mit einem extra Bahnsteig-Gleis. „Der alte Bahnhof in der Ortsmitte würde nur unnötigen Ortsmitte-Verkehr erzeugen und habe im übrigen nicht genügend Parkplätze“, so Wenzel. Eine solche kurze Pendel-Bahn ließe sich mit ihrem kurzen Schienenaufenthalt gewiss leichter mit dem Güterverkehr in Einklang bringen, als eine Verlängerung der Heidebahn aus Soltau über Buchholz und Jesteburg bis nach Maschen oder gar bis Harburg.“

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