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„Bringen Sie sich für uns ein!“ - BI „Kein Fracking in der Heide“ schreibt offenen Brief an Michael Grosse-Brömer

(mum). Das Fracking-Gesetz, das die umstrittene Gas-Fördermethode weitgehend einschränken soll, liegt seit Wochen im Kanzleramt - weil es Abgeordneten von CDU und CSU noch nicht restriktiv genug ist. Der Gesetzentwurf von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (beide SPD) soll nachgebessert werden.
Das bringt die Mitglieder der Bürgerinitiative „Kein Fracking in der Heide“ auf den Plan. Sie haben jetzt einen offenen Brief an Michael Grosse-Brömer, den Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, geschrieben. Der in Brackel lebende Politiker solle die Interessen der Bürger seines Wahlkreises vertreten.
„Wir haben in den vergangenen Jahren immer wieder erschreckende neue Details aufgedeckt“, sagt BI-Sprecher Dr. Ingo Engelmann. Störungen und Unfälle seien nahezu an der Tagesordnung. „Das nun vorgelegte Eckpunktepapier geht in manchen Punkten nicht weit genug.“ Die BI fordert, dass die grundgesetzlichen Prinzipien der Vorsorge sowie der im Wasserhaushaltsgesetz festgeschriebene Besorgnisgrundsatz eingehalten und umgesetzt werden.
Wie schon mehrfach berichtet, ist die Fracking-Technologie höchst umstritten. Bei der Fördermethode wird ein Mix aus Wasser und Chemikalien unter hohem Druck in die Tiefe gepresst, um Erdöl und Erdgas aus dem Gestein zu lösen. Viele Bürger fürchten, dass giftige Flüssigkeiten das Trinkwasser verseuchen könnten.