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Chronik, „Netto“ und Kulturverein

So stellt sich der Architekt den neuen „Netto“-Markt in Hanstedt vor

Hanstedter Gemeinderat beschäftigt sich unter anderem mit der Besetzung des Aufsichtsrates für die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft.

mum. Hanstedt. Die Tagesordnung des Hanstedter Gemeinderats am Donnerstag, 22. Juni, ab 20 Uhr im „Alten Geidenhof“ (Buchholzer Straße 1) umfasst einige spannende Punkte:
• Hanstedts erste Chronik: Hanstedt hat keine Chronik! Im Verwaltungsausschuss wurde deshalb bereits im vergangenen Sommer ein Konzept vorgestellt. „In der Gemeinde gab es in der Vergangenheit immer wieder Bestrebungen, eine Chronik zu erstellen“, so Gemeindedirektor Olaf Muus. „Leider blieb es bisher nur bei Ansätzen, beziehungsweise es wurden Chroniken für einzelne Vereine oder für die der Gemeinde Hanstedt zugehörigen Orte erarbeitet, in denen auch auf die Geschichte Hanstedts eingegangen wurde.“ Zur Unterstützung der Arbeiten soll ein begleitender Arbeitskreis gegründet werden, um das vielfältige Engagement und Wissen auf diesem Gebiet einzubinden. Ebenso sind die zur Gemeinde Hanstedt gehörenden Orte in angemessener Weise zu berücksichtigen. Das hat seinen Preis: Die Gesamtkosten für das von der Sozial- und Wirtschaftshistorikerin Kai Rump vorgestellte Konzept betragen 96.300 Euro und sollen auf die nächsten drei Haushaltsjahren verteilt werden.
• Neuer „Netto“-Markt: Die Baugenehmigung des neuen „Netto“-Markts an der Harburger Straße („Altes Sägewerk“) liegt längst vor. Doch nun hat der Eigentümer zwei Befreiungen von den Festsetzungen des vorhabenbezogenen B-Planes beantragt. Zum einen soll die Farbe der Blende über dem vollverglasten Eingangsbereich und dem Café in Gelb statt in Rot montiert werden. Zum anderen sollen die Fensterelemente im vollverglasten Eingangsbereich und im Café bodentief statt mit Brüstungen sein. Der Verwaltungsausschuss empfiehlt dem Rat, dem Antrag zuzustimmen.
• Der Kulturverein „Romantischer Kreis“: Die Mitglieder des Hanstedter Kulturvereins organisieren jedes Jahr ein attraktives Programm - ohne dabei auf nennenswerte finanzielle Unterstützung seitens der Gemeinde zurückgreifen zu können. Zudem ist der Eintritt stets frei, um allen Menschen Kulturgenuss zu ermöglichen. Doch nun benötigt der Verein doch finanzielle Unterstützung von der Gemeinde. Weil der Landschaftsverband seine obligatorische Subvention in Höhe von 2.000 Euro einstellte, bittet der Verein um eine Erhöhung des bisherigen Zuschusses. Zuletzt hatte die Gemeinde 2016 die Förderung von 250 auf 300 Euro erhöht.
• Kommunale Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Harburg: Die Politiker müssen entscheiden, welche Vertreter sie in den Aufsichtsrat und in die Gesellschafterversammlung der neuen Wohnungsbaugesellschaft entsenden wollen. „Wunsch der Gründungsgesellschafter ist, dass sich der Aufsichtsrat aus den hauptamtlichen Bürgermeister zusammensetzt“, ist in der Verwaltungsvorlage nachzulesen. Hierbei sei jedoch außer Acht gelassen worden, das die Mitgliedsgemeinden von Samtgemeinden keinen hauptamtlichen Bürgermeister haben. „Daher wurde die Vorschrift um den Gemeindedirektor und ‚einzelne Ratsmitglieder‘ ergänzt. Für die Gesellschafterversammlung sollen Gemeindedirektor Olaf Muus und ein Ratsmitglied berufen werden.